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Datum: 13.12.2019

Zum Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl seit 1948 Gastvortrag von Dr. Mordechay Lewy, Botschafter a.D.

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Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel gelten heute als stabil, sie nahmen seit der Staatsgründung 1948 jedoch nur langsam konkrete und positive Gestalt an.

Zum Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl seit 1948
Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel gelten heute als stabil, sie nahmen seit der Staatsgründung 1948 jedoch nur langsam konkrete und positive Gestalt an: So konnte die Erklärung „Nostra Aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) eine allmähliche Änderung in der Einstellung der katholischen Kirche gegenüber Juden und Israel anbahnen. Doch erst 1993 kam es zu einem Grundlagenvertrag zwischen dem Vatikan und Israel sowie zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Welchen Herausforderungen auf politischer, religiöser und struktureller Ebene sahen und sehen sich beide Seiten gegenüber? Inwiefern prägen theologisch begründete Differenzen und politische Entwicklungen im Nahen Osten seit 1948 das Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl in der heutigen Zeit?
Diese Herausforderungen und Entwicklungen werden von Dr. Mordechay Lewy, der in den Jahren 2008-2012 als Botschafter beim Heiligen Stuhl tätig gewesen ist, im Rahmen eines Gastvortrags aufgegriffen und beispielhaft erörtert.

Dienstag, den 07. Januar 2020 18:15 – 19:45 Uhr
Hörsaal XII,
Universitätshauptgebäude Am Hof 1, 53113 Bonn

Vortragender: Dr. Mordechay Lewy Botschafter a.D.

Moderation: Prof. Dr. Hermut Löhr Evangelisch-Theologische Fakultät, Mitglied des ZERG

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