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Abteilung für Kirchengeschichte

und Abteilung für Rheinische Kirchengeschichte

Die theologische Disziplin der Kirchengeschichte hat die Aufgabe, die historischen Ausprägungen und Entwicklungen des Christentums und der christlichen Theologie in ihrer gesamten Vielfalt zu dokumentieren und zu erforschen. Traditionell liegen die Forschungsschwerpunkte der Kirchengeschichte in Bonn in den Bereichen der Geschichte der Alten Kirche, der Reformationskirchen und der Rheinischen Kirche (wobei letztere organisatorisch eine eigene Abteilung bildet). Den Lehrstuhl für Alte Kirche hat derzeit Prof. Dr. Wolfram Kinzig inne, den Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte, insbesondere Reformationsgeschichte Frau Prof. Dr. Ute Mennecke. Außerdem sind an der Abteilung zur Zeit tätig: PD Dr. Uwe Rieske, die wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Thomas Brüggemann, Dr. Margarethe Hopf und PD Dr. Jochen Schmidt (beurlaubt). Lehrveranstaltungen werden außerdem regelmäßig von Herrn Dr. Stephan Bitter im Rahmen des Programms der Abteilung Rheinische Kirchengeschichte angeboten.

Ungeachtet der jeweiligen Spezialisierung wird im Lehrangebot von allen Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das gesamte Spektrum der Kirchengeschichte abgedeckt, zum einen in Überblicksvorlesungen, zum anderen in Spezialvorlesungen und Seminaren, die zentrale Themen vertieft behandeln. Auch im Bereich der Konfessionskunde bietet die Abteilung Lehrveranstaltungen an. Mit der Theologischen Fakultät der Universität Oxford besteht ein regelmäßiger Austausch, der durch Herrn Prof. Dr. Wolfram Kinzig und Herrn Dr. Jochen Schmidt koordiniert wird. Mehrere der Abteilung angegliederte Drittmittelprojekte machen Bonn zu einem Zentrum evangelisch-theologischer kirchengeschichtlicher Forschung. Hier ist auf die von Prof. Mennecke geleitete und von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderte Edition des Geistlichen Blumen-Gärtlein Inniger Seelen des Pietisten Gerhard Tersteegen und auf das internationale Projekt der kritischen Edition mit Einleitung, Kommentar und Übersetzung der Schrift Contra Iulianum des Kirchenvaters Kyrill von Alexandrien zu verweisen, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird (Prof. Kinzig), sowie auf die ebenfalls von Prof. Kinzig herausgegebene Sammlung altkirchlicher Glaubensbekenntnisse.

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