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Ethik und genre – Fallstudien zum Philipperbrief

schloss

Ethik und genre - Fallstudien zum Philipperbrief

Datum: 30. Mai – 01. Juni 2018

Ort: Schloss Mickeln (Düsseldorf-Himmelgeist)

Die Projektgruppe „Ethik und genre in der frühchristlichen, frühjüdischen und griechisch-römischen Literatur“ unter der Leitung von Prof. Dr. Eve-Marie Becker (Aarhus) und Prof. Dr. Hermut Löhr (Bonn) tagt vom 30. Mai – 01. Juni 2018 zum zweiten Mal, diesmal zum Thema „Ethik und genre – Fallstudien zum Philipperbrief.

Nach dem Ende des literarkritischen Paradigmas in der Analyse des Phil sind die Beachtung von Konventionen und Rhetorik und Topik des antiken Briefes, u.a. des Freundschaftsbriefes zu Recht in den Fokus der Forschung gerückt. Die Tagung beleuchtet den status quaestionis und interessiert sich besonders für die Auswirkungen für die Beschreibung von moralischer Instruktion und Ethik des Textes und seiner Teile, in Hinsicht auf die Auswahl der Themen, die aufgerufenen Normen, Tugenden, Ideale und Vorbilder, aber auch Hierarchisierungen und zugrunde liegende implizite oder explizite Ansichten über Mensch, Welt und Gott. Besondere Beachtung soll – hier knüpfen wir an die Tagung von 2017 an – die Stimme des Autors und ihre Gestaltung in Hinsicht auf die Ethik des Textes erhalten. Dem interdisziplinären Ansatz der Projektgruppe entsprechend wird außerdem der Vergleich des Phil mit anderen Beispielen griechischer und römischer Briefliteratur eine wichtige Rolle für die gemeinsame Arbeit spielen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Paul Becker ([Email protection active, please enable JavaScript.])!

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