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Mirja Petersen

Doktorandin in Bonn


Petersen


Akademische Vita

 

  • Seit September 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt der Forschungsgruppe 2686 "Resilienz in Religion und Spiritualität"
  • Seit Mai 2019 Durchführung des Seminars „European Christianity: Schism, Reform, and Ecumenical Dialogue“ an der Akademie für Internationale Bildung, Bonn für die Loyola Marymount University (Kalifornien)
  • März 2019 - September 2019 Wissenschaftliche Hilfskraft am Evangelisch-Theologischem Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Seit 04/2019 Promotionsprojekt: Die Frage nach der „situativen Dogmatik“ anhand der Theologie von Paul Althaus (1888-1966)

  • Seit 03/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft am Evangelisch Theologischem Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn

  • 03/2019 Erstes Kirchliches Examen, Ev. Kirche im Rheinland (Note „sehr gut“)

  • 2017 Summerschool Wittenberg: Dialogical hermeneutics in Jewish-Christian context (Veranstalter: Evangelisches Studienwerk Villigst)

  • 2016 Vienna International Christian Islamic Summer University (Veranstalter: Universität Wien)

  • 2014 Ökumenischer Sommerkurs Rom: Ein Studienkurs für evangelische Theologiestudierende (Veranstalter: Centro Melantone)

  • 2013 - 2015 Geisteswissenschatliches Kolleg: Reformation oder frühbürgerliche Revolution? (Veranstalter: Studienstiftung des Deutschen Volkes)

  • 2013 - 2019 Diverse Anstellungen als Stud. Hilfskraft bei Prof. Dr. Rüterswörden (Bonn), Prof. Dr. Schwier (Heidelberg), Prof. Dr. Hauschildt (Bonn)

  • 10/2012 - 03/2019 Studium der Evangelischen Theologie in Bonn, Durham, Heidelberg, Wuppertal

  • 2012 Allgemeine Hochschulreife am Privaten Ernst-Kalkuhl Gymnasium Bonn-Oberkassel (Note: 1,0)

 

Zur eigenen Forschung:

 

Theologie ist herausgefordert, auf polyvalente individuelle und kollektive Lebenserfahrungen zu reagieren, ohne dabei rein responsiv-situativ zu werden oder Deutungsmuster als einfache Wahrheitsaussagen anzubieten. Eine „situative Dogmatik“ möchte situativ reflektiert und erfahrungsorientiert sein und auf existentielle Herausforderungen in situativer Polyvalenz eingehen können. Um die Tauglichkeit des theoretischen Konzepts einer situativen Dogmatik erproben zu können und die hierfür benötigte Kriteriologie zu schärfen, bedarf es aber der Erprobung in historischer Distanz, wenn auch möglichst nahe an den Erfahrungs- und Existenzbegrifflichkeiten bzw. am Deutungsbegriff der Moderne. Es empfiehlt sich daher der Rückgriff auf eine historisch gut verortbare, in den Schriften sowie im Kontext gut rekonstruierbare Position, was anhand von Paul Althaus d. J. (1888-1966), einem bis heute strittigen lutherischen Theologen versucht werden soll. Weil Althaus auf besonders markante und expressive Weise von der Lebenswirklichkeit und den Erfahrungen der Menschen ausgeht, ist eine kritische Reflexion seiner Erfahrungstheologie ein gut möglicher Startpunkt für den Entwurf einer Theologie, die situativ, erfahrungsorientiert und existentiell ist, ohne dass Althaus selbst mit dem Begriff des Situativen bereits gearbeitet hätte. Die Forschungsthese lautet also, dass sich an der Rekonstruktion von Althaus‘ Theologie, eingeordnet in seine Zeit und Begrifflichkeit, die Kategorien einer sog. „situativen Dogmatik“ genauer bestimmen lassen; anders gesagt: es geht anhand der Rekonstruktion seiner Position um die heuristische Begriffsfindung, Präzisierung und Vertiefung des Konzepts „situativer Dogmatik“.

 

Mitgliedschaften, Stipendien und Preise

 
  • Seit 2019 Mitglied der Luther-Gesellschaft

  • Seit 2019 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie

  • 2015 – 2016 ERASMUS-Stipendiatin Durham University, England

  • 04/2013 – 03/2019 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

  • 2011 Facharbeitspreis Religion der Theologischen Fakultäten der Universität Bonn: „Der Begriff der ‚Ur-Offenbarung’ bei Paul Althaus und Karl Barth“

 
 

Lehrveranstaltungen

 
  • SoSe 2020 Gemeinsam mit Prof. Dr. Cornelia Richter: "Existenz und Erfahrung: Interdisziplinäre Zugänge zu Grundbegriffen der Ethik"

 

Gremienarbeit

 
  • Seit 2019 Vorsitzende des Ausschusses für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik der Evangelischen Gemeinde Oberkassel

  • 2013 - 2015 Diverse Tätigkeiten in Projektgruppen und Ausschüssen der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (insbes. Fakultätsrat; Seminarvorstand, Prüfungs-, Profilausschuss)

  • 2010 - 2015 Presbyterin der Evangelischen Gemeinde Oberkassel

 

 

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