Sie sind hier: Startseite Personen Prof.'in Dr. Cornelia Richter DFG-FOR 2686 Forschungsgruppe „Resilienz in Religion und Spiritualität” TP 6: Resilienz und Kohärenz in der Palliativmedizin. Vergleichende Analyse zur Konstruktvalidität des Resilienzbegriffs

TP 6: Resilienz und Kohärenz in der Palliativmedizin. Vergleichende Analyse zur Konstruktvalidität des Resilienzbegriffs


Mitarbeiter*innen


Katja Maus

Katja Maus








Wissenschaftliche Mitarbeiterin

E-Mail: katja.maus[at]ukbonn.de
 
 
 

Frank Peusquens

Frank Peusquens








Wissenschaftlicher Mitarbeiter

E-Mail: frank.peusquens[at]ukbonn.de

 

Promotionsvorhaben: Korrelationen zwischen Resilienz, Spiritualität, Kohärenzgefühl und anderen Konzepten in der Palliativversorgung – Diskursanalyse und Modellentwicklung

Die Dissertation beginnt mit der kritischen Diskursanalyse eines Textcorpus recenter palliativmedizinscher Forschungsliteratur und Beiträgen aus Qualitätszeitungen zum Thema Resilienz. Dieses so gewonnene (Vor-)Verständnis des Resilienzbegriffs wird kontrastiert mit bereits in der Palliativmedizin etablierten Konzepten der Krisenbewältigung (Kohärenz, Lebenssinn und Spiritualität), um inhaltliche Nähe und Differenz zwischen diesen Begriffen herauszustellen und den Bedeutungsgehalt des Resilienzbegriffs weiter zu schärfen.

In einem weiteren Abschnitt des Forschungsprozesses werden Studien zu Interventionen in der Palliativmedizin (würdezentrierte Therapie, Biographiearbeit, Achtsamkeitsintervention) ebenfalls mittels einer Diskursanalyse ausgewertet und die Resultate in der Resilienzdiskussion verortet.

Aus den Ergebnissen der empirischen Forschung der kooperierenden Teilprojekte und eigener qualitativer Erhebungen (Interviews) werden mittels Grounded Theory induktiv analytische Kategorien erhoben, die dann zu einer empirisch gesättigten Theorie des Forschungsfeldes (Resilienz) ausgearbeitet werden. Um weitere empirische Forschungsergebnisse in diesen prozesshaften Forschungsansatz integrieren zu können, ist die Grounded Theory grundsätzlich als ergebnisoffene Theorie angelegt.

Abschließend sollen grundsätzliche Fragen zu Möglichkeiten und Grenzen der Quantifizierbarkeit von qualitativen und äußerst komplexen Phänomenen, wie sie im Erfahrungszusammenhang der Palliativmedizin gegeben sind (Leid, Schmerz, Trauer, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Lebenssinn) aus philosophischer Perspektive angesprochen werden.

 

 

 

 

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