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Anne-Kristin Dillmann

Doktorandin in Köln

Dillmann

 

Email: anne-kristin.dillmann@smail.uni-koeln.de

 

Akademische Vita

  • 2008-2013 Studium der Fächer Latein, Deutsch und Evangelische Religionslehre für das Lehramt Gymnasium/ Gesamtschule an der Universität zu Köln

  • 2010-2013 Studentische Hilfskraft am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln

  • 2013 1. Staatsexamen

  • 2015 2. Staatsexamen im Anschluss an das Referendariat

 

Stipendien und Mitgliedschaften

  • 2008-2013 Stipendiatian der Konrad Adenauer Stiftung

  • 2009-2013 Stipendiatin des NRW-/Deutschland-Stipendiums (Universität zu Köln)

  • Seit 2016 Mitglied der Luther-Gesellschaft

 

Promotionsprojekt: Hoffnung, zum Glück. Augustins De Beata Vita und J. Moltmanns Theologie der Hoffnung als Projekt einer Dogmatik für die Schule

Die Frage nach dem Glück begegnet Schülerinnen und Schülern häufig zunächst im Zusammenhang mit Spaß, der für sie greifbarer und leichter zugänglich erscheint. Spätestens in Krisensituationen jedoch gelangt das Konzept des Spaßes bzw. des momenthaften Glücks an seine Grenzen. Hier bedarf es eines umfassenderen Konzepts des Glücks, das auch das Unglück miteinschließt, das Gefühl von Sinnhaftigkeit auch in der Krise ermöglicht. Auch wenn die Theologie in ihrer Geschichte häufig zurecht darauf verwiesen hat, dass Glück im Sinne einer lustvollen "spaßigen" Erfahrung nicht den Kern eines christlichen Glücksverständnisses treffen kann, so kann sie dennoch einen relevanten Beitrag zur Frage nach dem Glück leisten (vgl. Lauster 2004). Die Arbeit möchte erproben, das spezifisch theologische Glück dabei von der christlichen Hoffnung her zu verstehen, die ganz im Sinne einer präsentischen Eschatologie verstanden (vgl. Moltmann 1964) lebensverändernd und lebensbejahend sein kann. Sie geht dabei noch über Augustins Ansatz hinaus, da sie annimmt, dass nicht in der augustinischen "Suche nach Gott", sondern in der Hoffnung der Zustand eines sinnhaften Glücks eintritt, das in der Glaubensgewissheit trotz des eschatologischen Vorbehalts bereits jetzt in umfassender Weise das Leben durchdringt. Auch wenn man von einer Teilhaftigkeit des Glücks sprechen kann, so ermöglicht diese dennoch als paradoxe Gewissheit eine Vollkommenheit des Glücks schon hier auf Erden. Ein so verstandenes Glück erscheint deshalb als äußert relevant gerade für Schülerinnen und Schüler, weil es zum einen die Momenthaftigkeit des im Spaß empfundenen Glücks übersteigt und zum anderen ein Glück ist, das gerade nicht greifbar oder erlernbar ist, sondern sich ungeachtet möglichen Unglücks und der eigenen Fähigkeiten in der Hoffnung einstellt.  Die geplante Dissertation möchte daher denkbare und aus Sicht der Theologie notwenige Konkretisierungen dieses spezifisch theologischen Glücks, das in der Hoffnung gründet, für den Religionsunterricht aufzeigen.

 

Lehrveranstaltungen

  • SoSe 2015 Eschatologie - von der Hoffnung von den "letzten Dngen" (Team-Teaching mit Prof. Richter)

  • WiSe 2015/16 Glaube und Lebensmut: Resilienz, Versöhnung, Spiritualität (Team-Teaching mit Prof. Richter)

 

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