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Apokryphen

Als Apokryphen (von griech. ἀπόκρυφος/apokryphos „verborgen“) bezeichnet man antike jüdische und christliche Schriften, die nicht in einen biblischen Kanon aufgenommen wurden. Dies kann z.B. aus inhaltlichen, sprachlichen, zeitlichen und theologischen Gründen geschehen sein. So sind z.B. das Buch Sirach wie auch 1/2Makk, die in der Lutherbibel als atl. Apokryphen geführt werden, nicht Teil des →Tanach, gehören aber zum Kanon der →LXX. Ntl. Apokryphen sind z.B. das Thomasevangelium oder die Apostelakten (Johannes, Paulus, Petrus, Anders und Thomas). Die Zuordnung einzelner Schriften als apokryph oder →deuterokanonisch hängt vom jeweiligen →Kanon ab.


 

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