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Prolepse

Die Prolepse (von griech. πρόληψις/prolēpsis „Vorwegnahme“, „Vorahnung“) ist eine rhetorische Figur, mit der bisher noch nicht erwähntes Geschehen oder eine Sache vorweggenommen wird. Damit bildet sie das Gegenstück zur Analepse. Die Prolepse kann dazu dienen, Spannung aufzubauen. Ein Beispiel sind die Leidensankündigungen in Mt 16,21; 17,22; 20,18-19. Auf grammatischer Ebene bezeichnet eine Prolepse auch die Vorwegnahme des Subjektes des Nebensatzes als Objekt im Hauptsatz. Z.B. Mt 6,28: „Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen.“

 

 

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