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Ökumenischer Predigtpreis Bonn - 20. Ausschreibung 2019

Zum Stand der Dinge

Liebe Mitwirkende beim Bonner Ökumenischen Predigtpreis 2018/19

Inzwischen haben uns viele originelle und bewegende Predigten erreicht.

Ihr Engagement lohnt sich in jedem Fall, auch wenn immer nur einer oder höchstens zwei den Predigtpreis bekommen können. Es werden alle Predigten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erfahrungsgemäß aufmerksam gelesen.

Dass unsere technischen Umstellungsprobleme dem einen oder anderen Mühe bereitet haben, bedauern wir sehr. Wir werden zum Ausgleich über den festgelegten Einsendeschluss (15.07.) hinaus auch solche Predigen berücksichtigen, die bis zum 31.07. eingehen.

Da unsere Sekretärin, Gertrud Mandt, in der zweiten Juli-Hälfte Urlaub hat, senden Sie bitte Ihre Predigt an meine Uni-Adresse: [Email protection active, please enable JavaScript.].

Zurzeit sind wir dabei, die eingesandten Predigten auf unserer website

https://www.etf.uni-bonn.de/de/schlosskirche/predigtpreis

einzustellen. Das wird nur noch wenige Tage in Anspruch nehmen, aber dann läuft auch alles wieder wie gewohnt.

Mit herzlichen Grüßen

Eberhard Hauschildt und Reinhard Schmidt-Rost

 

An die am Bonner ökumenischen Predigtpreis interessierten Predigerinnen und Prediger.

Der Ökumenische Predigtpreis Bonn erhält einen neuen Sponsor und deshalb auch eine neue Website an neuem Ort.

Im Frühjahr 2018 wurde bekannt, dass der Mitbegründer und Sponsor, der VNR-Verlag für die Deutsche Wirtschaft, Bad Godesberg, sich aus der Förderung zurückziehe.

Deshalb unterblieb eine Ausschreibung für das Jahr 2018.

Die Organisatoren, E. Hauschildt als neuer Jury-Vorsitzender, K. Matthis als langjähriger Organisator, R. Schmidt-Rost als Hausherr der Schloßkirche bis 2016 erhielten dennoch ca. 50 Einsendungen.

Die Eindrücke aus diesen Predigten und das große Ansehen des Bonner Ökumenischen Predigtpreises gaben den Ausschlag für die Entscheidung, die Fortsetzung des "Wettbewerbs" ins Auge zu fassen.

Dies soll in drei Schritten geschehen:
Zunächst wird am 6. März 2019 in einer gottesdienstlichen Feier in der Schloßkirche zu Bonn die 20. Ausschreibung "Ökumenischer Predigtpreis Bonn" veröffentlicht.

Als zweiter Schritt erfolgt die Veröffentlichung der Einsendedaten auf dieser Website (voraussichtlich 6. März bis 15. Juli 2019)

Am 20.11.2019 findet dann - drittens - die Preisverleihung in der Bonner Schloßkirche statt.

In der Feier am 6. März 2019 wird die eindrucksvollste der für 2018 eingereichten Predigten vorgetragen und mit dem Preis für 2018 nachträglich ausgezeichnet. Auch werden in einer Festschrift weitere beachtenswerte Predigten vorgestellt.

Zugleich ehren wir für ihr Lebenswerk einen hervorragenden Musiker und theologischen Begleiter unzähliger Gottesdienste, den Prof. für künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Köln Johannes Geffert, der die 2012 in der Schloßkirche eingebaute Klais-Orgel disponiert hat, und Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner, Essen/Bonn, der mit seinen kritisch-verständnisvollen Kommentaren (Gesellschaft ohne Baldachin, Rituale des Alltags ) das aufgeklärte Nachdenken über Religion in der modernen Gesellschaft wesentlich gefördert hat.
(Nähere Angaben zu dieser Veranstaltung folgen in einer Einladung Anfang Januar 2019).


Wir nehmen die veränderte Situation zum Anlass, um einige Zweifelsfragen zu klären, die in der Arbeit der Jury immer wieder diskutiert wurden:

- In der Kategorie "Aktuelle Predigt" sollen nur Predigten aus dem "Alltag" von Pfarrerinnen und Pfarrern eingereicht werden, keine "Vorträge" zu Jubiläen oder Predigten zu Amtseinführungen oder Verabschiedungen. Festtagspredigten werden zu gegebener Zeit in einer Sonderkategorie erbeten.

- Der Umfang der Predigten variiert stark nach Konfession und kirchlicher Gemeinschaft. So können auch katholische Kurzpredigten durch pointierte Sprache und/oder poetische Dichte preiswürdig sein, wie auch die im allgemeinen viel ausführlicheren freikirchlichen Predigten in ihrer Besonderheit gewürdigt werden (eingehen auf ein signifikantes exegetisches Interesse der Gemeinden).

- Da wir nicht mehrere hundert Predigten anhören können, sind wir darauf angewiesen, aus dem schriftlichen Befund auf die Kommunikation zwischen Predigerin/Prediger und Hörerschaft zu schließen. Dies ist allerdings ein ähnlicher Vorgang wie bei jedem Gemeindebrief-Artikel.

- Wie für jede Rede so gilt auch für die Predigt die rhetorischen Trias von movere, delectare und docere (bewegen, unterhalten, belehren), wobei Bewegung und Unterhaltung von der Belehrung nicht ausgetrocknet werden dürfen. Dieser klassische Rahmen soll die Kreativität des Predigers/der Predigerin nicht hindern, sondern zu entfalten helfen.

Weitere Erfahrungen aus der Predigtpreis-Arbeit finden Sie in den Beiträgen auf dieser Website.


Für das

Predigtpreis-Team

Eberhard Hauschildt

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