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Statuten

Die folgenden Statuten für den Ökumenischen Predigtpreis Bonn wurden mit dem Begründer und Hauptsponsor, dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft erarbeitet.

Die Grundsätze bleiben auch nach dem Ausscheiden des Sponsors im Wesentlichen gleich, wir legen deshalb die mit dem Verlag und der Jury erarbeiteten Statuten auch der weiteren Predigtpreis-Arbeit zu Grunde:

 

(Status von 2000 bis 2017)

 

Statuten

Präambel

Zur Förderung der öffentlichen Redekunst in Kirche und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum schreibt der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG einen Preis aus. Dieser Preis trägt den Namen „Predigtpreis“. Er wird gestiftet vom VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn.

 

§ 1 Zielsetzung

Der Preis wird verliehen für Predigten, die einen hervorragenden Beitrag zur Redekultur in den Kirchen im deutschsprachigen Raum leisten und u.a. durch ihren theologischen Gehalt, biblische Fundierung, Erfahrungsnähe und Glaubwürdigkeit überzeugen. Dabei sollen Reden aus anderen Weltreligionen, die in Deutschland vertreten sind, nicht ausgeschlossen werden. Die Predigten sollen zur ethischen Orientierung und spirituellen Praxis beitragen und dem Dialog zwischen Kirche, Gesellschaft und Wirtschaft dienen. Mit dieser Auszeichnung soll die wichtige Rolle der Redekunst in den auf personale Kommunikation ausgewiesenen Kirchen stärker ins kirchliche wie öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

 

 § 2 Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen

2.1 Zur Teilnahme an diesem Preis sind alle Predigten zugelassen, die

a) in einem Gottesdienst und
b) bis zwei Jahre vor dem Einsendeschluss (wird jeweils bekannt gegeben) in deutscher Sprache gehalten worden sind        

Bei der Entscheidung bewertet die Jury Reden, die bis zum Einsendeschluss eines jeden Jahres vorliegen. Später eingehende Sendungen können nicht berücksichtigt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  

2.2 Eingereicht werden kann pro Teilnehmer/ -in eine Predigt

a) von den Rednerinnen und Rednern selbst;
b) berücksichtigt werden auch Anregungen Dritter.
c) Die Mitglieder der Jury und ehemalige Preisträger sind vorschlagsberechtigt

Bis zum Einsendeschluss eines jeden Jahres senden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgende Unterlagen an die Jury:

a) Name und Anschrift des Predigers/ der Predigerin
b) Angaben über Anlass, Zeitpunkt und Ort der Predigt sowie über Zuhörerschaft

Die Predigt ist zu senden an:

Geschäftsführung des Predigtpreises

Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost – Am Hof 1 –                               53113 Bonn [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

 

 

§ 3 Preiskategorien

Der Predigtpreis – es handelt sich derzeit um eine von dem Künstler Walter Valentin im Kloster Maria Laach angefertigte Bronzeplakette – wird in zwei Kategorien verliehen:

a) Lebenswerk
b) Beste Predigt

Es ist nicht zwingend erforderlich, dass der Preis wie gegenwärtig in beiden Kategorien verliehen wird.

 

§ 4 Verleihung des Predigtpreises

Der Predigtpreis wird am Buß- und Bettag eines Jahres im Rahmen eines Festaktes öffentlich verliehen. Die Vergabe des Preises ist an die persönliche Entgegennahme durch den Auszuzeichnenden/ die Auszuzeichnende bei der Verleihung gebunden. Die prämierten Reden werden in geeigneter Weise veröffentlicht.

 

§ 5 Jury

Zu jeder Preisverleihung ist eine Jury zu bilden. Sie besteht aus maximal neun Experten – evangelischen und katholischen Theologinnen und Theologen so wie Publizistinnen und Publizisten. Die/ der Vorsitzende wird vom VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG berufen. Ebenfalls beruft der Verlag in enger Abstimmung mit dem/ der Vorsitzenden die Mitglieder der Jury, die wiederum den/ die Vorsitzende(n) wählen.

 

§ 6 Entscheidungen der Jury

Die Entscheidungen der Jury erfolgen mit Stimmenmehrheit der anwesenden Jurymitglieder.

Die Entscheidungen werden in nichtöffentlichen Sitzungen getroffen. Sie sind endgültig und schließen den Rechtsweg aus. Im Fall einer sehr großen Zahl von Zusendungen kann eine Vorauswahl getroffen werden.

 

§ 7 Ausschluss

Mitglieder der Jury sind von der Teilnahme an diesem Wettbewerb ausgeschlossen.

Eine posthume Auszeichnung von Persönlichkeiten ist ebenfalls ausgeschlossen.

 

 

 

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