Sie sind hier: Startseite Studium und Lehre Im Studium Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen

Kern des Studiums sind Lehrveranstaltungen, in denen Sie sich mit Hilfe der Dozierenden Kenntnisse und Kompetenzen aneignen. In den verschiedenen Veranstaltungsformen liegt der Schwerpunkt dabei entweder mehr auf der Wissensvermittlung oder mehr auf dem Erwerb und dem Einüben von Methoden und Kompetenzen. Eine Übersicht zum Lehrangebot finden Sie in BASIS, begleitende Unterlagen in eCampus.

Elektronisches Vorlesungsverzeichnis: BASIS

Eine Übersicht der aktuell laufenden bzw. für das kommende Semester geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS. Das Vorlesungsverzeichnis ist gegliedert nach Fächern, Studiengängen und Modulen. Die Studiengänge unserer Fakultät finden sich im Vorlesungsverzeichnis alle unter dem Fach "Evangelische Theologie". Eine nach theologischen Disziplinen gegliederte Übersicht findet sich dort im Studiengang "Kirchliches Examen / Magister (unmodularisiert)".

Vom Studiengang zur Lehrveranstaltung - so finden Sie die passenden Veranstaltungen:

  1. Nehmen Sie die Studienverlaufspläne aus dem Studienhandbuch zur Hand und wählen Sie einen Verlaufsplan aus, der zu den von Ihnen noch studienbegleitend zu erwerbenden Sprachkenntnissen passt.
  2. Entnehmen Sie im gewählten Studienverlaufsplan dem Abschnitt für das zu Ihrem Studienfortschritt passende Semester, welche Module/Teilmodule für die Belegung vorgeschlagen werden.
  3. Nehmen Sie die aktuellen Modulbeschreibungen zur Hand und entnehmen Sie den Angaben zum Modul, wieviele und welche Lehrveranstaltungen für das Modul vorgesehen sind.
  4. Finden Sie in BASIS im Vorlesungsverzeichnis die für dieses Modul angebotenen Lehrveranstaltungen und prüfen Sie mit Blick auf Angebot und Modulbeschreibung, welche Wahlmöglichkeiten Sie haben.

Begleitend zu Veranstaltungen: eCampus, der elektronische Semesterapparat

Für viele Veranstaltungen gibt es einen begleitenden Kurs in eCampus, dem elektronischen Semesterapparat. Dort stellen Ihnen die Lehrenden Dokumente für die einzelnen Sitzungen und die gesamte Veranstaltung zum Herunterladen bereit; teilweise finden Sie auch Umfragen, Selbsttests, Videos oder Foren als Ergänzung zu den Inhalten der Lehrveranstaltung. Wenn Sie in BASIS zu einer Lehrveranstaltung angemeldet sind und vom Studiendekanat zugelassen wurden (Anmeldung allein genügt nicht!), werden Sie automatisch auch für den zugehörigen eCampus-Kurs freigeschaltet und finden ihn nach dem Login auf Ihrer persönlichen Startseite. Die Lehrenden können in eCampus aber auch Studierende direkt freischalten, sofern diese über eine Uni-ID verfügen.

Veranstaltungsarten

Das Studium der Evangelischen Theologie besteht aus dem Besuch verschiedener Arten von Lehrveranstaltungen. Lehrveranstaltungen erstrecken sich meist über die Vorlesungszeit eines Semesters, mit je einer „Sitzung“ von in der Regel 2x45 = 90 Minuten Dauer je Woche – das sind dann 2 Semesterwochenstunden (SWS). Es gibt auch Vorlesungen mit 4 SWS, die dann zwei Sitzungen pro Woche umfassen, und einige wenige Lehrveranstaltungen mit nur 1 SWS, die dann in der Regel nicht wöchentlich, sondern vierzehntägig mit 90 Minuten oder vierwöchentlich mit 180 Minuten je Sitzung stattfinden.
Wichtiger als die Unterrichtszeit einer Veranstaltung ist allerdings die Arbeitszeit, die Studierende insgesamt für den Besuch einer Veranstaltung aufwenden müssen, also die Unterrichtszeit plus die Zeit, die für Vor- und Nachbereitung benötigt wird. Dafür hat sich der Begriff „Workload“ eingebürgert (s. Abschnitt 6.3); er ist für jede Veranstaltung im Modulplan der Prüfungsordnung angegeben. Je nach Veranstaltungsart und theologischer Disziplin kann eine Veranstaltung mit 2 SWS einen Workload von 45 Stunden oder von 120 Stunden haben – bei 15 Wochen Vorlesungszeit bedeutet das entweder 3 oder 8 Stunden wöchentliche Arbeitszeit, wovon der Besuch der Veranstaltung selbst nur 90 Minuten ausmacht.
Die verschiedenen Veranstaltungsarten unterscheiden sich aber nicht nur im Workload, sondern auch in der Form des Unterrichts und im Hauptzweck, der sich damit verbindet – daraus erklärt sich dann der unterschiedliche Workload:

Vorlesungen

Vorlesungen haben einen Vortragscharakter; bei ihnen steht die Vermittlung von Kenntnissen im Vordergrund. Eine Lehrperson steht vor-ne am Pult, meist in einem Hörsaal, und trägt die zu lernenden Inhalte vor. Ihren Vortrag ergänzen die Dozierenden häufig durch Texte, die ausgeteilt werden, PowerPointPräsentationen und/oder weitere Medien. Die Aufgabe der Studierenden besteht primär darin, zuzuhören, mitzudenken und mitzuschreiben. Das Nachfragen ist in der Regel nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht; allerdings nicht spontan mitten in der Vorlesung, sondern gebündelt an bestimmten Stellen (z.B. am Ende einer Sitzung). Um eine Vorlesung sinnvoll zu besuchen, sollten Sie nach jeder Sitzung Ihre Mitschrift nochmal durchsehen und Unklarheiten und Fragen für die nächste Fragerunde notieren sowie ggfs. auch zusätzliche Texte aus der von den Dozierenden ausgeteilten Literaturliste lesen.

Proseminare

In Proseminaren lernen die Studenten methodische Arbeitsschritte. Deshalb steht häufig nicht der Inhalt von Texten im Vordergrund, sondern der Umgang mit ihnen. Im Gegensatz zu Vorlesungen sind in Proseminaren die einzelnen Studenten mehr gefordert. Sie müssen in der Regel zur Vorbereitung jeder Sitzung Texte durcharbeiten oder bestimmte Aufgabenstellungen erarbeiten; im Proseminar wird Wissen hauptsächlich im Gespräch und in der Diskussion sowie teilweise auch mit Einzel- und Gruppenarbeiten vermittelt. Aus diesem Grund ist die Vorbereitung auf ein Proseminar viel wichtiger und zeitaufwendiger als bei einer Vorlesung – entsprechend ist auch der vorgesehene Workload höher.

(Haupt)Seminare

In (Haupt)Seminaren werden auf der Basis der in den Proseminaren erlernten Methoden nun komplexere Fragestellungen bearbeitet und diskutiert. In der Regel beteiligen sich die Studierenden mit Referaten, in denen sie Forschungspositionen zu einer Fragestellung zusammenfassen und dazu in der anschließenden Diskussion auch kritisch Stellung beziehen. Um an einem (Haupt)Seminar teilnehmen zu können, muss man ein Proseminar in der jeweiligen Teildisziplin besucht haben, da die Methoden vorausgesetzt werden. In der Regel werden Seminare deshalb im Hauptstudium belegt.

Oberseminare

Der Arbeitsstil in Oberseminaren ist ähnlich wie in Seminaren, nur sind die Fragestellungen noch tiefer gehend und bringen die Teilnehmenden sehr nah an den aktuellen Forschungsstand. Im Gegenzug wird von den Teilnehmenden eine gewisse Vertrautheit mit den Methoden und For-schungsrichtungen in der jeweiligen theologischen Disziplin erwartet. Oberseminare sind grundsätzlich keine Pflichtveranstaltungen; sie dürfen in der Regel erst nach Teilnahme an einem Seminar besucht werden.

Übungen

Übungen sind eine Art Mittelding zwischen Seminaren und Vorlesungen. Darin wird normalerweise von den Lehrenden mehr Wissen direkt weitergegeben als in Seminaren, zugleich aber auch mehr selbständiges Er-arbeiten von Problemen erwartet als in Vorlesungen. In vielen Modulen sind Übungen als Alternativen zum Besuch von Seminaren vorgesehen und nähern sich in ihrem Charakter dann sehr stark an Seminare an.

Repetitorien

Repetitorien dienen der Bündelung und Ergänzung des in einer theolo-gischen Disziplin bereits erworbenen Wissens in Vorbereitung auf das Abschlussexamen. Sie sind daher nur für den Studiengang Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchl. Examen/Mag.theol. vorgesehen und setzen ein gründliches Studium mit Proseminar, (Haupt-)Seminar und mehreren Vorlesungen in der jeweiligen Disziplin voraus.

Artikelaktionen