Im Rahmen eines Gastaufenthaltes an der Universität Bonn hat Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Römer, der am Collège de France in Paris den Lehrstuhl „Milieux bibliques“ innehat, am 28. Januar einen Vortrag zur Josephsgeschichte und ihrer Bedeutung für die ägyptische Diasporagemeinschaft gehalten. Neben Einblicken in die bisherige Forschung zu diesem erzählerisch besonders ansprechenden Text hat Römer in seiner Auslegung gezeigt, wie die Josephsgeschichte in der Perserzeit dazu beitragen konnte, das Leben in Ägypten fernab von Jerusalem gelingend zu gestalten und zugleich von Jerusalem und Samaria aus einen offenen Blick auf die Lebensgewohnheiten der Diasporagruppen zu werfen. – Der Besuch Thomas Römers, der zur Zeit das Collège de France leitet, trägt zur Vertiefung einer langjährigen und erfolgreichen Partnerschaft zwischen der Universität Bonn und dem Collège de France bei, die auch von Seiten der Evangelisch-Theologischen Fakultät intensiv gepflegt wird.
Thomas Römer und die biblische Josephsgeschichte Thomas Römer und die biblische Josephsgeschichte
Thomas Römer vom Collège de France interpretiert in einem Gastvortrag die biblische Josephsgeschichte und arbeitet ihre Bedeutung für die jüdische Diasporagemeinschaft in Ägypten heraus.
Thomas Römer und die biblische Josephsgeschichte
© Thomas Römer
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