Im Studium

Ihr Studienbeginn ist geschafft, Sie haben die Studieninformationsveranstaltungen besucht, Ihre Kommiliton*innen kennengelernt und einen Studienverlauf geplant? Dann kann es jetzt mit Ihrem Studium losgehen!

Literatur für Ihr Studium recherchieren, Lehrveranstaltungen belegen oder Prüfungen absolvieren – hier finden Sie alle Themen, die während Ihres Studiums an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Bonn wichtig sind.

Ergänzende fachspezifische Informationen finden Sie zudem auf den Seiten des Alten Testaments, Neuen Testaments, der Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Praktischen Theologie und Religionspädagogik sowie Interkulturellen Theologie.

Studieren im digitalen Zeitalter

Mit der Einschreibung erhalten Sie Ihre sogenannte Uni-ID – Ihre Benutzerkennung für alle Online-Systeme der Universität Bonn. Einzige Ausnahme: an der Universitäts- und Landesbibliothek erhalten Sie eine weitere Benutzernummer.

Die Uni-ID und das zugehörige Passwort finden Sie auf den Einschreibeunterlagen, die Sie nach Zahlung des Semesterbeitrags per Post vom Studierendensekretariat erhalten.

Im System GOsa können Sie das Passwort ändern und für die mit der Uni-ID verbundene E-Mail-Adresse eine Weiterleitung oder einen Alias-Namen einrichten. Bei Fragen hilft Ihnen den Support des Hochschulrechenzentrums (HRZ) weiter.

Im Studium 1_Fokus
© Frank Homann / University of Bonn
Im Studium 2_Fokus
© Volker Lannert / Universität Bonn

Studieren im Herzen der Stadt

Im Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Bonn müssen Sie keine langen Wege zurücklegen.

Die wichtigen Veranstaltungsräume, das Prüfungsamt Evangelische Theologie und die Büros der Lehrenden liegen alle zentral in der Bonner Innenstadt im Hauptgebäude der Universität, Am Hof 1.

Die Fachbibliothek Theologie liegt direkt im Nachbargebäude, An der Schlosskirche 2-4. Die Universitäts- und Landesbibliothek ist ebenfalls nur wenige Gehminuten entfernt, auf der Adenauerallee 39-41.

Studieren an der Fakultät

Als Studierende der Evangelisch-Theologischen Fakultät stehen Ihnen verschiedene Arbeitsplätze zur Verfügung – je nachdem, ob Sie in größeren Gruppen oder lieber mit mehr Ruhe studieren möchten.

Der Lesesaal in der ULB bietet eine atemberaubende Aussicht auf den Rhein, im Café Unique arbeiten Sie dagegen direkt im Hauptgebäude.

Auch in der Fachbibliothek Theologie haben Sie die Möglichkeit, in den Lesesälen mit Literatur und mitgebrachten Laptops zu arbeiten – kostenloses WLAN gibt es im ganzen Gebäude. Im Erdgeschoss stehen Ihnen zudem Arbeitsräume mit Computerplätzen zur Verfügung, für die Literaturrecherche und mit unbegrenztem Internetzugang. Im Erdgeschoss finden Sie schließlich auch Druck-/Kopier- und Scan-Stationen.

Arbeitsräume
© Daniela Langen / Evangelisch-Theologische Fakultät

160+

Lehrveranstaltungen pro Jahr

60+

Internationale Studierende

1

Studierendengemeinschaft

Bibliotheken

Für Ihr Studium der Evangelischen Theologie bietet Ihnen die Universität Bonn eine große Auswahl an Literatur, sowohl in der Fachbibliothek Theologie als auch in der nahe gelegenen Universitäts- und Landesbibliothek.

Viele wichtige Zeitschriften, Bücher, Nachschlagewerke und Datenbanken stehen Ihnen auch online zur Verfügung – über ein VPN-Netzwerk sogar von außerhalb des Uni-Geländes.

Fachbibliothek Theologie

Die Fachbibliothek Evangelische und Katholische Theologie ist Mo-Fr 8-20 Uhr und Sa 9-13 Uhr geöffnet und bietet einen Bestand von ca. 190.000 Medien, davon über 650 abonnierte Zeitschriften und Reihen.

Seit Oktober 2008 sind die Teilbibliotheken der Evangelisch-Theologischen und der Katholisch-Theologischen Fakultät in einem gemeinsamen, dem Universitäts­haupt­gebäude benachbarten Haus untergebracht.

In der Fachbibliothek Theologie stehen Ihnen auch Leseräume mit Steckdosen für Laptops sowie ein Raum für Arbeitsgruppen und ein Computerarbeitsraum zur Verfügung.

Ergänzt wird die Fachbibliothek durch weitere theologische Fachliteratur im Bestand der ULB, die nur sieben Minuten Fußweg entfernt auf der anderen Seite des Hofgartens liegt.

In der ULB finden Sie auch Literatur aus anderen Fachgebieten. Für viele gibt es weitere Fachbibliotheken – die natürlich auch von Ihnen als Studierende der Evangelischen Theologie genutzt werden dürfen.

Mehr zur Fachbibliothek erfahren Sie auf ihrer Homepage.

Universitäts- und Landesbibliothek

Das zentrale Gebäude der ULB mit Ortsleihe und Lesesälen ist Mo-So 8-24 Uhr geöffnet. In der ULB finden Sie mehr als 2,25 Millionen Bände, darunter mehr als 5.500 laufende Print-Zeitschriften.

Ergänzend hat die ULB mehr als 23.000 elektronische Zeitschriften im Online-Zugriff und Tausende eBooks lizensiert.

Das Fach Theologie wird an der ULB Bonn traditionell besonders gepflegt. Neben dem umfangreichen historischen Buchbestand, der rund 54.000 Bände aus der Zeit vom 15.-19. Jahrhundert umfasst, bietet die ULB 116 Zeitschriftenabonnements und einen kontinuierlich wachsenden Buchbestand zur zeitgenössischen Theologie und Religionswissenschaft.

Zurzeit haben Sie als Benutzer im Bonner Bibliothekssystem Zugriff auf 1.452 elektronische, lizenzgebundene Zeitschriften speziell im Bereich Theologie, die Zeitschriften aus benachbarten Fachgebieten, wie z.B. der Geschichte und der Philosophie, nicht mitgerechnet. Dazu kommen 161 Fachdatenbanken zur Theologie, z.B.

  • Theologische Realenzyklopädie
  • Luthers Werke
  • Flavius Josephus Online
  • Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
  • Index Religiosus
  • Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG online)
  • Encyclopedia of the Bible and its reception,
  • Encyclopaedia of Judaism
  • Dead Sea Scrolls

Schließlich profitieren Sie als Lehrende und Studierende der Theologie auch von den eBook-Paketen und Zeitschriftenarchiven, die entweder allgemein oder für andere Fachgebiete in der ULB angeschafft wurden, wie z.B. JStor, Cambridge collections online, Springer-eBooks oder UTB-eBooks.

FAQs

Damit Sie sich in unseren Bibliotheken schnell zurechtfinden, haben wir Antworten auf die häufigsten Fragen gesammelt – zum Beispiel, wie Sie auch von zuhause auf viele Online-Ressourcen zugreifen können.

Wer kann die Fachbibliothek Theologie nutzen?

Die Fachbibliothek Evangelische und Katholische Theologie kann von jedem genutzt werden, der einen gültigen Personalausweis, Reisepass, Studierendenausweis oder Bibliotheksausweis der ULB Bonn besitzt. Für die Benutzung der Bibliothek werden keine Gebühren erhoben.

Für die Fachbibliothek gelten die Richtlinien der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB).

Kann ich Bücher, Zeitschriften oder andere Materialien aus der Bibliothek ausleihen?

Da es sich um eine Präsenzbibliothek handelt, können die Materialien der Bibliothek nur vor Ort benutzt werden.

Was darf ich in die Bibliothek mitnehmen?

Mäntel und Taschen dürfen nicht in die Lesesäle oder Magazine mitgenommen werden. Es stehen Ihnen münzbetriebene Schließfächer zur Verfügung.

Sie dürfen Wasser in durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikflaschen mit in die Bibliothek nehmen. Andere Getränke oder Speisen sind nicht erlaubt.

Kann ich in der Bibliothek drucken, kopieren oder scannen?

Druck-/Kopier- und Scan-Stationen (Multifunktionsgeräte) befinden sich im Erdgeschoss der Bibliothek. Ausdrucke sind auch farbig und bis Din A3 möglich.

Kopierkarten können an den Automaten in der Hauptbibliothek, der Zweigbibliothek MNL, im Juridicum und im Hauptgebäude der Universität Bonn erworben werden.

Das Speichern auf einen USB-Stick ist kostenlos.

Wo finde ich, was ich brauche?

Die Bibliothek ist eine Freihandbibliothek, das heißt, die Bestände sind im gesamten Gebäude verteilt. Die Bücher können frei aus den Regalen entnommen und in der Bibliothek gelesen werden. Anschließend sind sie an ihren Platz zurückzustellen. Der Lesesaal befindet sich im ersten Stock.

Der erste Raum auf der rechten Seite nach dem Eingang ist mit Service-PCs für die Recherche in der Online-ULB und anderen Katalogen ausgestattet.

Im zweiten und dritten Raum vom Eingang aus stehen Computer mit unbegrenztem Internetzugang innerhalb des Universitätsnetzes für Angehörige der Universität Bonn zur Verfügung. Um sich einzuloggen, benötigen Sie Ihre Uni-ID und das zugehörige Passwort.

Habe ich in der Bibliothek einen WiFi-Anschluss?

Ja. Die Fachbibliothek für Evangelische und Katholische Theologie bietet einen WiFi-Internetzugang für Angehörige der Universität Bonn sowie Eduroam für Studierende und Wissenschaftler*innen anderer Universitäten.


Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Theologie

Studierende diskutieren, warum und auf welche Weise Theologie für unsere heutige Gesellschaft wichtig ist.

The Relevance of Theology

Lehrveranstaltungen

Kern Ihres Studiums sind Lehrveranstaltungen, in denen Sie sich mit Hilfe der Dozierenden Kenntnisse und Kompetenzen aneignen.

Vorlesungsverzeichnis BASIS

Im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS sehen Sie, welche Lehrveranstaltungen im aktuellen und nächsten Semester für jedes Modul angeboten werden.

Zudem können Sie sich zu Veranstaltungen und Modulprüfungen anmelden, belegte Veranstaltungen und angemeldete Prüfungen einsehen und eine Übersicht Ihrer Studien- und Prüfungsleistungen herunterladen.

Semesterapparat eCampus

Im elektronischen Semesterapparat eCampus finden Sie zu vielen Lehrveranstaltungen einen Begleitkurs, z.B. mit Texten zur Vorbereitung auf die einzelnen Sitzungen.

Manchmal finden Sie hier auch eigene Kursräume für Arbeitsgruppen innerhalb einer Veranstaltung, Online-Tests und Umfragen zu Themen der Veranstaltung oder ein Forum für den Austausch zwischen den Sitzungen.

Wahl der Lehrveranstaltungen

Im Studienverlaufsplan Ihres Studiengangs finden Sie zu jedem Semester die Module und Teilmodule, die Sie belegen sollten.

Die Modulbeschreibungen verraten Ihnen anschließend, welche Lehrveranstaltungen zu den Modulen/Teilmodulen gehören. In BASIS können Sie sich die Lehrveranstaltungen nach Modulen anzeigen lassen.

Erfahren Sie mehr über Ihre Lehrveranstaltungen

Vorlesungen sind mit Vorträgen vergleichbar, bei ihnen steht die Vermittlung von Wissen im Vordergrund.

Eine Lehrperson trägt die Inhalte vor, die für Sie wichtig sind – meist in einem Hörsaal. Ihren Vortrag ergänzen die Dozierenden häufig durch Texte oder PowerPoint-Präsentationen.

Ihre Aufgabe als Studierende besteht primär darin, zuzuhören, mitzudenken und mitzuschreiben. Auch Nachfragen sind sehr willkommen – in der Regel jedoch an passender Stelle, z.B. am Ende der Sitzung.

Um eine Vorlesung sinnvoll zu besuchen, sollten Sie nach jeder Sitzung Ihre Mitschrift noch einmal durchsehen und Unklarheiten für die nächste Fragerunde notieren. Wenn es eine Literaturliste zu der Vorlesung gibt, sollten Sie natürlich auch diese durcharbeiten.

Proseminare

In Proseminaren lernen Sie methodische Arbeitsschritte kennen. Deshalb steht häufig nicht der Inhalt von Texten im Vordergrund, sondern der Umgang mit ihnen.

Im Proseminar werden Kenntnisse hauptsächlich im Gespräch und in der Diskussion vermittelt, teilweise auch über Einzel- und Gruppenarbeiten.

Im Vergleich zu Vorlesungen sind Sie in Proseminaren als Studierende also aktiver gefordert. In der Regel müssen Sie für die Sitzungen Texte oder Aufgaben auch vorbereiten, da Sie andernfalls nicht sinnvoll teilnehmen können. Der Workload ist daher insgesamt höher.

(Haupt)Seminare

In (Haupt)Seminaren werden auf Basis der in den Proseminaren erlernten Methoden komplexere Fragestellungen bearbeitet und diskutiert.

In der Regel werden von Ihnen Referate erwartet, in denen Sie Forschungspositionen zusammenfassen. In der anschließenden Diskussion sollten Sie hierzu auch kritisch Stellung beziehen können.

Um an einem (Haupt)Seminar teilnehmen zu können, müssen Sie bereits ein Proseminar in der Teildisziplin besucht haben, um die erforderlichen Methoden zu kennen. Seminare sind daher vor allem Teil des Hauptstudiums.

Oberseminare

Der Arbeitsstil in Oberseminaren ist ähnlich zu dem in Seminaren. Die Fragestellungen sind jedoch anspruchsvoller und orientieren sich deutlicher am aktuellen Forschungsstand.

Daher sollten Sie für die Teilnahme nicht nur Methoden, sondern auch Forschungsrichtungen in der theologischen Disziplin kennen, die Sie sich in Seminaren erarbeiten können.

Oberseminare sind grundsätzlich keine Pflichtveranstaltungen.

Übungen sind eine Art Mittelding zwischen Seminaren und Vorlesungen. Die Lehrenden vermitteln Ihnen mehr Wissen direkt als in Seminaren, erwarten aber, dass Sie sich als Studierende Probleme auch selbständig erarbeiten – anders als in Vorlesungen.

In vielen Modulen sind Übungen als Alternativen zum Besuch von Seminaren vorgesehen und nähern sich in ihrer Konzeption dann sehr stark an Seminare an.

Repetitorien dienen vor allem der Vorbereitung auf das Abschlussexamen. Sie fassen das in einer theologischen Disziplin bereits erworbene Wissen noch einmal zusammen, gegebenenfalls ergänzen sie es auch.

Repetitorien sind nur für den Studiengang Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchliches Examen/Magister Theologiae vorgesehen. Sie setzen ein gründliches Studium mit Proseminar, (Haupt)Seminaren und Vorlesungen in den Disziplinen voraus.

Die Lehrveranstaltungen erstrecken sich meist über die Vorlesungszeit eines Semesters, mit einem festen wöchentlichen Termin, der sogenannten Sitzung. Eine Sitzung dauert in der Regel 2x45 = 90 Minuten, also 2 Semesterwochenstunden (SWS).

Es gibt auch Vorlesungen mit 4 SWS, das heißt zwei Sitzungen pro Woche, und einige wenige Lehrveranstaltungen mit nur 1 SWS, die dann in der Regel nicht wöchentlich, sondern vierzehntägig mit 90 Minuten oder vierwöchentlich mit 180 Minuten je Sitzung stattfinden.

Wichtiger als die Unterrichtszeit ist allerdings die Arbeitszeit, die Sie als Studierende für den Besuch einer Veranstaltung einplanen sollten. Die Arbeitszeit umfasst neben der Unterrichtszeit auch die Zeit, die Sie für die Vor- und Nachbereitung benötigen.

Die Arbeitszeit wird auch als Workload bezeichnet und für jede Veranstaltung im Modulplan der Prüfungsordnung angegeben.

Je nach Veranstaltungsart und theologischer Disziplin kann eine Veranstaltung mit 2 SWS einen Workload von 45 Stunden oder 120 Stunden haben – bei 15 Wochen Vorlesungszeit bedeutet das 3 oder 8 Stunden wöchentliche Arbeitszeit, wovon der Besuch der Veranstaltung selbst nur 90 Minuten ausmacht.

Ordnungen und Dokumente

Wichtige Informationen zu den einzelnen Studiengängen finden Sie in der für Sie gültigen Prüfungsordnung, dem Modulhandbuch sowie den Studienverlaufsplänen. Zu einzelnen Prüfungen und Studienleistungen gibt es darüber hinaus gesonderte Prüfungsordnungen und Handreichungen.

Prüfungen

Für den erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums benötigen Sie sogenannte Leistungspunkte. Einige dieser Leistungspunkte sind an (benotete) Prüfungen geknüpft.

Prüfungen werden in der Regel in Form von Klausuren, mündlichen Prüfungen und Hausarbeiten abgelegt. Details finden Sie in der für Sie geltenden Prüfungsordnung.

Für Modulprüfungen in Form von Klausuren und mündlichen Prüfungen gibt es jedes Semester zwei Phasen: unmittelbar am Ende der Vorlesungszeit und zum Semesterende.

Erfahren Sie, wie Sie sich für Prüfungen anmelden, welche Möglichkeiten es gibt, eine Prüfung zu verschieben oder zu wiederholen und welche Prüfungsformen Sie erwarten.

Anmeldung

Wichtig ist, dass Sie sich für Prüfungen innerhalb der vorgesehenen Fristen anmelden. Die Anmeldefristen finden Sie bei den Prüfungsterminen.

Für die Bachelor- und Masterstudiengänge melden Sie sich zu Prüfungen elektronisch in BASIS an, über die Funktion „Prüfungen anmelden/abmelden“.

Im Studiengang Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchliches Examen/Magister Theologiae ist in einigen Fällen eine Anmeldung über ein Papierformular erforderlich:

  • wenn Schwerpunkte angegeben werden müssen (Philosophicum, Prüfung in Religionswissenschaft und Interkultureller Theologie)
  • wenn die Prüfungsart zu wählen ist (Zwischenprüfung, vorgezogene Teilprüfung zur Zwischenprüfung, Abschlussprüfung).

Sie erhalten das Anmeldeformular im Prüfungsamt.

Rücktritt

In der Regel können Sie sich nach Ende der Anmeldefrist noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen wieder von Prüfungen abmelden.

Details finden Sie in der für Sie geltenden Prüfungsordnung sowie unter Termine und Fristen.

Danach ist ein Rücktritt von einer angemeldeten Prüfung nur noch aus besonderen Gründen möglich (v.a. Krankheit), die durch geeignete Dokumente (z.B. ärztliches Attest) nachzuweisen sind. 

Wiederholung

Prüfungen, die beim ersten Versuch nicht bestanden wurden, können wiederholt werden. Bei den meisten Prüfungen haben Sie insgesamt 3 Versuche.

In einzelnen Prüfungen (v.a. Sprachprüfungen) haben Sie nur 2 Versuche und die Möglichkeit, bei Vorliegen besonderer Gründe einen dritten Versuch zu beantragen.

In der Regel muss die Wiederholung bis zu einem bestimmten Termin erfolgen (in der nächsten Prüfungsphase oder im nächsten Semester).

In manchen Fällen erfolgt die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung automatisch durch das Prüfungsamt, in anderen müssen Sie sich selbst noch einmal anmelden.

Bestandene Prüfungen können grundsätzlich nicht wiederholt werden. Eine Ausnahme stellt die Abschlussprüfung zum Grad Magister Theologiae dar, bei der es die Freiversuchsregelung gibt.

Genaue Informationen zu den Wiederholungsmöglichkeiten finden Sie in den Prüfungsordnungen.

Informieren Sie sich zu den verschiedenen Prüfungsformen

Seit der Umsetzung der Bologna-Reform gliedert sich das Studium grundsätzlich in Module. Module sind Einheiten von Lehrveranstaltungen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen und in zeitlicher Nähe zueinander belegt werden sollen.

Module werden in der Regel durch eine Modulprüfung abgeschlossen. Bei bestandener Prüfung werden die für ein Modul vorgesehenen Leistungspunkte Ihrem Studienkonto gutgeschrieben.

Eine Modulprüfung kann aus mehreren Teilprüfungen bestehen, in einzelnen Modulen sind statt Modulprüfungen unbenotete Studienleistungen vorgesehen.

Module sollen bestimmte Kenntnisse und Kompetenzen vermitteln, die im Modulplan jeweils in der Spalte „Prüfungsgegenstand (Inhalt) und Qualifikationsziel“ angegeben sind. Sie werden in den Modulprüfungen mit Blick auf die Inhalte der Lehrveranstaltungen überprüft, die für das Modul belegt wurden.

Da in mündlichen Prüfungen und Klausuren grundsätzlich alle Inhalte aus allen Veranstaltungen, die Sie für das Modul belegt haben, Gegenstand der Prüfung sein können, sollten Sie sich entsprechend vorbereiten – auch wenn Sie mit Ihren Prüfenden Schwerpunkte vereinbaren. Inhalte aus einem Angeleiteten Selbststudium können natürlich ebenfalls abgefragt werden.

In der Regel werden modularisierte Studiengänge dadurch abgeschlossen, dass während des Studiums sukzessive Modulprüfungen abgelegt werden. Dadurch erreichen Sie die für den Abschluss notwendigen Leistungspunkte.

Am Ende steht die Abschlussarbeit (Bachelor-/Master-Arbeit). Die Abschlussnote ergibt sich dann aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Module, gewichtet nach Leistungspunkten.

Anders sieht es beim Studiengang Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchliches Examen/Magister Theologiae aus: Auch hier gibt es zwar Modulprüfungen, die Sie bestehen müssen, um zu den Abschlussprüfungen zugelassen zu werden. Die Ergebnisse aus den Modulprüfungen fließen jedoch nicht in die Gesamtnote ein.

Die Gesamtnote ergibt sich hier einzig aus den Ergebnissen einer Zwischenprüfung (im Anschluss an das Grundstudium) sowie eines Abschlussexamens am Ende des Studiums. In beiden Fällen werden die gesamten im vorhergehenden Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne abgeprüft.

Klausuren sind schriftliche Aufgaben, die Sie unter Aufsicht bearbeiten müssen. Dafür steht Ihnen eine bestimmte, von der Prüfungsordnung vorgegebene, Zeit zur Verfügung (je nach Prüfung 90 Minuten bis 4 Stunden). Für Klausuren werden immer feste Termine vorgegeben.

In der Regel haben Sie die Wahl aus mehreren Themen/Aufgaben. Eine Aufgabe kann aus mehreren Teilaufgaben bestehen, die dann alle zu bearbeiten sind (z.B. die Übersetzung eines Bibeltexts und ein Essay zu einem vorgegebenen Thema).

Teilweise sind zur Bearbeitung Hilfsmittel (z.B. Wörterbuch) zugelassen, die dann vorab vom Prüfungsausschuss bekanntgegeben werden.

Mündliche Prüfungen sind Prüfungsgespräche, die sich in der Regel über 20-30 Minuten erstrecken.

In der Regel sprechen Sie den Termin für eine mündliche Prüfung im Vorhinein individuell mit Ihrer Prüferin/Ihrem Prüfer ab. Er sollte innerhalb des für die gewünschte Prüfungsphase vom Prüfungsausschuss festgelegten Zeitraums liegen.

Nur für wenige mündliche Prüfungen mit hoher Teilnehmerzahl (z.B. Bibelkunde, Sprachprüfungen) gibt es vom Prüfungsausschuss festgelegte Termine.

Wenn eine mündliche Prüfung ein Modul abschließt, in dem auch Angeleitetes Selbststudium erfolgt ist, gehen die Inhalte des Angeleiteten Selbststudiums mit in die Prüfung ein.

Bitte denken Sie daran, in diesem Fall das Formular, auf dem Sie die Literatur für das Angeleitete Selbststudium mit Ihrem Prüfer vereinbart haben, zur Prüfung mitzubringen und vor der Prüfung dem Prüfer auszuhändigen. Das Formular wird dann Teil der Prüfungsunterlagen.

Hausarbeiten sind wissenschaftliche Texte, die innerhalb einer festgelegten Bearbeitungszeit erstellt werden. In Hausarbeiten bearbeiten Sie ein von der Prüferin/dem Prüfer vorgegebenes Thema mit den im Modul erlernten Methoden.

Für Hausarbeiten haben Sie in der Regel 3 Monate Zeit. Bei einzelnen Hausarbeiten ist eine kürzere Bearbeitungszeit vorgesehen:

  • 6 Wochen bei einer der beiden Proseminararbeiten im Grundstudium des Studiengangs Evangelische Theologie mit Abschluss Kirchliches Examen/Magister Theologiae
  • 2 Monate bei der Predigtarbeit und beim Unterrichtsentwurf im Hauptstudium des gleichen Studiengangs

Hausarbeiten können Sie jederzeit anmelden. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem Sie das Thema erhalten. Die Themenvereinbarung erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Formular, das nach der Anmeldung in BASIS zum Herunterladen bereitsteht.

Ihre fertigen Hausarbeiten können Sie direkt beim Prüfer oder im Prüfungsamt Evangelische Theologie einreichen.

Bitte beachten Sie auch den Leitfaden für Hausarbeiten, den Sie im Download-Bereich finden.

Im Praktikumsbericht sollen Sie Ihre Erfahrungen aus dem Praktikum darstellen und reflektieren – anhand der Theorien, die Sie im Studium kennengelernt haben.

Beim Gemeindepraktikum im Studiengang Evangelische Theologie erhalten Sie weitere Informationen in der Begleitveranstaltung zum Praktikum.

Formal gelten für Praktikumsberichte die Bestimmungen für Hausarbeiten, soweit die Prüfungsordnungen nichts anderes vorschreiben.

Ihren Praktikumsbericht können Sie jederzeit anmelden. Die Bearbeitungszeit beginnt jedoch immer am Tag nach dem letzten Tag des Praktikums. Gibt es zur Auswertung des Praktikums eine Begleitveranstaltung, beginnt die Bearbeitungszeit am Tag der letzten Sitzung.

Bitte denken Sie daran, zusammen mit dem Praktikumsbericht und dem Hausarbeitsformular auch eine Bescheinigung über das geleistete Praktikum einzureichen, sofern diese nicht bereits im Prüfungsamt vorliegt.


Kontakt

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Fachstudienberatung

R 0.131

Am Hof 1

53113 Bonn

+49 228 73-60034

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Nach dem Studium

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Studienberatung

Neben den Informationen auf unseren Internetseiten bieten wir Ihnen natürlich auch gern eine persönliche Beratung an.

Termine und Fristen

Von den Fristen für die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen bis hin zu Prüfungsphasen – alles auf einen Blick.

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