Projekte

Erhalten Sie einen Überblick über die Projekte, an denen am Schwerpunkt für Alte Kirchengeschichte derzeit gearbeitet wird. Wenn Sie Näheres zu den einzelnen Projekten wissen möchten, wenden Sie sich gern an die genannten Ansprechpersonen.

Glaubensbekenntnisse

Faith in Formulae. A Collection of Early Christian Creeds and Creed-related Texts. Edited, translated, and annotated by Wolfram Kinzig, 4 volumes, Oxford University Press. Date of publication 2017. 

The collection will replace August Hahn / Ludwig Hahn, Bibliothek der Symbole und Glaubensregeln der Alten Kirche, third edition, Breslau: E. Morgenstern 1897.

The introduction to this set considers the present state of research in Early Christian creeds. This is followed by a collection of all creeds and credal formulae of the early Church in Greek and Latin, from the writings of the New Testament down to the early Middle Ages. 

For more information contact Professor Wolfram Kinzig.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Glaubensbekenntnisse
© Oxford University Press

Kyrillprojekt

Kyrill von Alexandrien, Contra Iulianum – Edition, Übersetzung, Kommentar

Ziel des Projekts ist die erste kritische Edition (Editio maior mit textgeschichtlicher Einleitung, Text, Apparaten der Varianten, Quellen und Parallelstellen) des Werkes Contra Iulianum des Patriarchen Kyrill von Alexandrien (ca. 380-444), ergänzt durch Übersetzung und Kommentar.

Dieses von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften betreute Vorhaben wurde von Januar 1997 bis Oktober 2014 von der DFG durch eine Sachbeihilfe gefördert und von November 1997 bis August 2006 auch durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

In Zusammenarbeit mit unserer Projektgruppe entsteht unter der Federführung von Marie-Odile Boulnois (Universität Nantes) außerdem eine Editio minor des Werkes mit französischer Übersetzung für die Sources Chrétiennes.

Die kritische Ausgabe ist mittlerweile in zwei Bänden bei De Gruyter erscheinen. Die kommentierte Übersetzung steht kurz vor ihrer Vollendung.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Kyrill
© De Gruyter

Projektdetails

Auszug aus einem auf der Patristic Conference in Oxford 1995 gehaltenen Vortrag von Prof. Dr. Wolfram Kinzig, erschienen in: Studia Patristica 29 (1997) 484-494.

Kyrill von Alexandrien (ca. 380-444) muß ich diesem gelehrten Kreise nicht eigens vorstellen: Der Neffe des Erzbischofs Theophilus von Alexandrien wurde unmittelbar nach dem Tode seines Onkels als dessen Nachfolger ordiniert. Sein Archiepiskopat dauerte nicht weniger als 32 Jahre (412-444). In den christologischen Streitigkeiten des fünften Jahrhunderts spielte er bekanntlich eine führende Rolle. Seine größte, aber auch umstrittenste kirchenpolitische Leistung bestand darin, daß er die Verurteilung des Nestorius von Konstantinopel auf dem Konzil von Ephesus (431) durchsetzte, eine wichtige Voraussetzung für die spätere Abspaltung der nestorianischen Kirchen von der Catholica. Unter Kyrill konnte Alexandrien seine Stellung als - neben Konstantinopel - einflußreichster Thronos im Osten befestigen und ausbauen.

Kyrill war ein fruchtbarer Autor: Seine erhaltenen Werke umfassen allein zehn Bände von Mignes Patrologia Graeca (Bd. 68-77). Der überwiegende Teil seines Oeuvre besteht in exegetischen Arbeiten. Darüber hinaus sind eine große Anzahl von Briefen, Predigten und polemischen Schriften erhalten. Die Mehrzahl der polemischen Werke befaßt sich mit der nestorianischen Kontroverse. Hinzu kommen Angriffe auf den Arianismus und ein antipaganes Werk, nämlich Contra Iulianum.

Die Zeiten der Abfassung und der Veröffentlichung von Contra Iulianum sind nach wie vor Gegenstand einer wissenschaftlichen Kontroverse. Die Unsicherheiten in der Datierung hängen damit zusammen, daß der genaue Anlaß für die Abfassung dieses Werkes gegen Kaiser Julian, der damals bereits seit etwa zwei Generationen tot war, nicht ausreichend geklärt ist.

Darüber hinaus kennen wir nicht einmal den ursprünglichen Umfang der Schrift, von der nur die ersten zehn Bücher vollständig erhalten sind. Da diese Bücher sich nur gegen das erste Buch des möglicherweise drei Bücher umfassenden Werkes Julians Contra Galilaeos richten, da überdies Fragmente aus den Büchern 11-19 erhalten sind, die sich gegen Julians zweites Buch zu richten scheinen, hat man vermutet, daß Contra Iulianum ursprünglich 30 Bücher umfaßt haben muß. Bislang gibt es jedoch keine äußere Bezeugung dafür, daß die Bücher 20-30 überhaupt je existiert haben. Zentrale Fragen in der Forschung zu Contra Iulianum sind also noch ungeklärt. 

Bisher gibt es keine vollständige kritische Edition dieses Werkes; lediglich Buch 1 und 2 sind in einer editio minor in den Sources Chrétiennes erschienen, betreut von Paul Burguière und Pierre Évieux. Die in Kyrills Schrift erhaltenen Fragmente von Contra Galilaeos wurden nach der älteren Ausgabe von Karl Johannes Neumann aus dem Jahre 1880 unlängst von Emanuela Masaracchia auf der Grundlage neuer Kollationen ediert und vorzüglich kommentiert. Für den Rest des Werkes sind wir noch immer auf die Ausgabe von Ezechiel Spanheim aus dem Jahre 1696 angewiesen, die ihrerseits auf eine Edition durch Jean Aubert aus dem Jahre 1638 zurückgeht und in Mignes Patrologia Graeca (Bd. 76) nachgedruckt wurde. Es gibt keine vollständige Übersetzung in eine moderne Sprache, geschweige denn einen Kommentar. Dies ist um so bedauerlicher, als Contra Iulianum eine zentrale Stellung in der Literatur des fünften Jahrhunderts zukommt. Ich möchte diese Bedeutung in vier Punkten zusammenfassen:

1. Philologische Bedeutung: Über die Entwicklung des nachklassischen Griechisch sind wir bislang nur sehr unvollkommen informiert. Dies gilt in besonderem Maße für das fünfte Jahrhundert, für das keine zusammenfassenden Untersuchungen zur Verfügung stehen. Kyrill kommt in dieser Entwicklung schon aufgrund des Umfangs seines erhaltenen Oeuvre und seiner eigenen hohen gesellschaftlichen Stellung ein zentraler Platz zu. Dennoch fehlen Untersuchungen zu Kyrills Vokabular, Syntax und Stilistik fast völlig. Derartige Untersuchungen sind jedoch nicht zuletzt deshalb notwendig, weil unsere lexikalischen Hilfsmittel für die fragliche Epoche völlig unzureichend sind. Eine kritische Edition könnte hierzu eine sichere Textgrundlage bieten.

2. Literaturhistorische Bedeutung: Wie schon seit längerem in der Forschung erkannt, ist Contra Iulianum eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion verlorener literarischer Werke der klassischen Antike sowie für die Rekonstitution des Textes erhaltener Schriften. Seine zahlreichen Zitate stammen teilweise aus zweiter Hand (etwa aus Clemens von Alexandrien, Eusebius von Caesarea, der pseudojustinischen Cohortatio ad Graecos und dem Didymus von Alexandrien zugeschriebenen Traktat De trinitate). Darüber hinaus bietet Kyrill jedoch literarische Bruchstücke, die er teilweise direkt den Quellen entnommen, teilweise aus (jetzt verlorenen) Mittelquellen bezogen hat. Zu nennen sind hier - neben den umfangreichen Fragmenten aus Julians Contra Galilaeos (s.u.) - etwa Zitate aus Homer, Kallimachos, Euripides, Menander, Sophokles, ferner aus griechischen Historikern sowie aus philosophischen Handbüchern und Traktaten von Ps.-Plutarch, Alexander von Aphrodisias, Philostratus, Plotin, Porphyrius sowie aus hermetischer Literatur. Aufgrund der mangelnden Zuverlässigkeit des kyrillischen Textes konnten diese Zitate bislang nur unzureichend ausgewertet werden. Eine kritische Edition könnte somit einen gewichtigen Beitrag zur Textgeschichte der Werke der genannten Autoren liefern.

3. Historische Bedeutung: Seit den Arbeiten von Schultze, Boissier und Geffcken zum "Untergang", "Ende" und "Ausgang des griechisch-römischen Heidentums" war das Interesse am Überleben des Heidentums speziell im fünften Jahrhundert in der Forschung deutlich zurückgegangen. Mit der Etablierung des Christentums als Staatsreligion unter Theodosius I. schien das Schicksal des Heidentums besiegelt gewesen zu sein. Dabei war zu diesem Thema das letzte Wort noch keineswegs gesprochen, wie das fundierte Buch Canivets zu der anderen großen apologetischen Schrift aus dieser Zeit, der Graecarum affectionum curatio Theodorets von Kyros, bewies. Erst seit Ende der achtziger Jahre hat man der Frage wieder verstärkt Aufmerksamkeit gezollt: 1978 gab Sabine MacCormack Geffckens Werk in einer englischen Bearbeitung neu heraus. Doch berücksichtigte auch sie in ihren aktualisierenden Ergänzungen zu Geffckens Klassiker Contra Iulianum ebenso wenig wie seinerzeit Geffcken selbst. Gleiches gilt für Ramsay MacMullens "Paganism in the Roman Empire", Peter Browns "The Making of Late Antiquity", Antonio Quacquarellis "Reazione pagana e trasformazione della cultura", Pierre Chuvins "Chronique des Derniers Païens" sowie G.W. Bowersocks "Hellenism in Late Antiquity". Der Schwerpunkt der Arbeit von Peter Thrams zum Thema "Christianisierung des Römerreiches und heidnischer Widerstand" liegt wiederum im vierten Jahrhundert. Die jüngste Publikation von Frank R. Trombley untersucht speziell den Prozeß der Christianisierung im fünften Jahrhundert. Doch auch er bezieht das uns hier interessierende Werk nicht in seine Untersuchungen mit ein. Die einzige mir bekannte Monographie, die sich speziell mit Contra Iulianum beschäftigt, stammt von William J. Malley. Indessen bietet sie kaum mehr als eine ausführliche Inhaltsangabe des Werkes, ohne die Apologie literarisch, historisch und theologisch einzuordnen.

Diese Vernachlässigung von Contra Iulianum von historischer Seite dürfte nicht zuletzt in den sprachlichen Schwierigkeiten begründet liegen sowie darin, daß das Werk bislang der Forschung noch nicht durch einen gesicherten Text, Apparate, Indizes und einer modernen Übersetzung zugänglich gemacht wurde. Eine angemessene Berücksichtigung der Schrift ist indessen dringendst zu fordern, will man der historischen Bedeutung der Auseinandersetzung zwischen Christen und Nichtchristen im fünften Jahrhundert gerecht werden. Allein der Umfang des Werkes ist ein Hinweis darauf, daß sich hinter dem Angriff gegen den - schon längst verstorbenen Gegner - eine aktuelle Kontroverse verbirgt. Der gelehrte Charakter der Apologie deutet ferner darauf hin, daß sich der Gegensatz zwischen altem und neuem Glauben im fünften Jahrhundert nicht mehr nur auf die Volksfrömmigkeit beschränkte, sondern gerade auch in den intellektuellen Zirkeln einer Weltstadt wie Alexandriens mit anhaltender Virulenz fortbestand, wobei in den daraus entstandenen Debatten Julians antichristliche Schrift offenbar eine zentrale Rolle spielte.

4. Geistesgeschichtlich-theologische Bedeutung: Kyrill hat in seinem Werk Contra Iulianum zahlreiche Fragmente aus der verlorenen Schrift Contra Galilaeos Kaiser Julians des "Abtrünnigen" (Regierungszeit 361-363) aufbewahrt, die es uns erlauben, die Argumentation dieses Werkes wenigstens in Umrissen zu rekonstruieren. Bei dieser Schrift handelt es sich - neben der "Wahren Rede" des Celsus sowie der antichristlichen Schrift des Porphyrius - um eine der wichtigsten antichristlichen Polemiken der Spätantike, die zu zahlreichen Widerlegungen Anlaß gegeben hat. Julians Attacken gegen das Christentum entspringen einer profunden Kenntnis der Bibel und der Theologie seiner Zeit und versuchen, die Ungereimtheiten und Widersprüche zentraler christlicher Lehren aufzuzeigen. Unter den erhaltenen Gegenschriften ist diejenige Kyrills bei weitem die umfangreichste. Dabei steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihr noch weithin unter dem Verdikt Geffckens, der von ihrer "Hurra-Religiosität" sprach und ihr einen "plumpen Dogmatismus", "unglaubliche Oberflächlichkeit" und "Gelehrsamkeit ohne Tiefe" bescheinigte. Daß man mit derartigen Etikettierungen dem Charakter Kyrills und seines Werks keineswegs gerecht wird, macht schon eine oberflächliche Lektüre deutlich. Sicher, Kyrill möchte über den Gegner triumphieren und die Überlegenheit des Christentums demonstrieren. Hierzu fährt er nahezu alle polemischen Waffen auf, die ihm aus dem Arsenal der zeitgenössischen Rhetorik zur Verfügung stehen. Doch ist diese Rhetorik nicht Selbstzweck, ist nicht sozusagen ein triumphales Kriegsgeschrei über einem schon längst am Boden liegenden Gegner, wie Geffckens Charakterisierung suggeriert. Zu solcher Einschätzung des Werkes kann nur kommen, wer verkennt, mit welcher Virulenz die Auseinandersetzung zwischen Heiden und Christen noch im fünften Jahrhundert verlief. Kyrill beschränkt sich denn auch in seiner Widerlegung Julians keineswegs auf eine gebetsmühlenhafte Wiederholung christlicher Formeln und geistlicher Gemeinplätze, sondern versucht, die Argumente des Gegners theologisch zu widerlegen. Diese theologische Auseinandersetzung ist nicht zuletzt auch deshalb von Bedeutung, weil sich hieran die Entwicklung von Kyrills Denken studieren läßt. Es wäre daher die Aufgabe des Kommentars zu einer kritischen Edition, Kyrills theologische Argumentation in Contra Iulianum theologiegeschichtlich und biographisch zu verorten. [...]

Prof. Dr. Gerlinde Huber-Rebenich
Universität Bern

Institut für Klassische Philologie
Länggassstrasse 49
CH - 3000 Bern 9

Tel.: 0041/31/6318007
Fax: 0041/31/6314486
mail: gerlinde.huber@kps.unibe.ch

 

Prof. Dr. Wolfram Kinzig
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Evangelisch-Theologisches Seminar
Am Hof 1
D - 53113 Bonn

Tel.: 0049/228/737305
Fax: 0049/228/739063
mail: kinzig@uni-bonn.de

 

Prof. Dr. Stefan Rebenich
Universität Bern

Historisches Institut
Abteilung für Alte Geschichte
Länggassstrasse 49
CH - 3000 Bern 9

Tel.: 0041/31/631 36 52 oder 0041/31/631 83 42 (Sekretariat)
Fax: 0041/31/6314410
mail: stefan.rebenich@hist.unibe.ch

 

Prof. Dr. Christoph Riedweg
Unversität Zürich

Klassisch-Philologisches Seminar
Raemistrasse 68
CH - 8001 Zürich

Tel.: 0041/44/634 20 40
Fax: 0041/44/634 49 55
mail: christoph.riedweg@uzh.ch

 

Prof. Dr. Adolf Martin Ritter
Ruprecht-Karls-Universität

Wissenschaftlich-Theologisches Seminar
Kisselgasse 1
D - 69117 Heidelberg

Tel.: 0049/6221/54 32 99
mail: amritter@t-online.de

 

Prof. Dr. Markus Vinzent
King's College London

Department of Theology & Religious Studies
Strand
LONDON
WC2R2LS

Tel.: 0044/20/78482738
mail: markus.vinzent@kcl.ac.uk

 

Als früheres Mitglied an den Forschungsergebnissen der Projektgruppe beteiligt:
Dr. Adriaan Breukelaar

  • M. Chronz/W. Kinzig, Beobachtungen zur Bucheinteilung und zum ursprünglichen Umfang von Kyrills Contra Iulianum sowie Julians Contra Galilaeos, in: A.M. Ritter/W. Wischmeyer/W. Kinzig (Hgg.), "... zur Zeit oder Unzeit": Studien zur spätantiken Theologie-, Geistes- und Kunstgeschichte, Festschrift zu Ehren von Hans Georg Thümmel, Mandelbachtal-Cambridge 2004, S. 29-62.

  • G. Huber-Rebenich/M. Chronz, Cyrill von Alexandrien, Ein Forschungsvorhaben, in: J v. Oort/D. Wyrwa (Hgg.), Heiden und Christen im 5. Jahrhundert (Studien der Patristischen Arbeitsgemeinschaft 5), Leuven 1998, 66-87.

  • W. Kinzig, Zur Notwendigkeit einer Neuedition von Kyrill von Alexandrien, Contra Iulianum, in: Studia Patristica 29 (1997) 484-494.

  • W. Kinzig, Kaiser, König, Ketzer. Zu Intention und Rezeption der "Julian"-Schrift von David Friedrich Strauß, in: Zeitschrift für neuere Theologiegeschichte/Journal for History of Modern Theology 4 (1997) 1-38.

  • W. Kinzig, Oekolampads Übersetzung der Schrift "Contra Iulianum" des Kyrill von Alexandrien, in: A. Lexutt/W. Matz (Hgg.), Relationen - Studien zum Übergang vom Spätmittelalter zur Reformation. Festschrift zu Ehren von Prof. Dr. Karl-Heinz zur Mühlen (Arbeiten zur Historischen und Systematischen Theologie 1), Münster 2000, 154-187.

  • W. Kinzig, Rezension von: Gudrun Münch-Labacher: Naturhaftes und geschichtliches Denken bei Kyrill von Alexandrien: die verschiedenen Betrachtungsweisen der Heilsverwirklichung in seinem Johannes-Kommentar / Gudrun Münch-Labacher, Bonn 1996 (Hereditas 10), in: Zeitschrift für antikes Christentum 6 (2002), S. 163-165.

  • W. Kinzig/T. Brüggemann, Towards a better understanding of Cyril of Alexandria's Against Julian: The manuscripts used by Jean Aubert in his edition of 1638, in: Studia Patristica, Bd. XL, 2006, S. 267-274.

  • Ch. Riedweg, Spätantike und Moderne. Beobachtungen zum 3. und 4. Jahrhundert n. Chr., Neue Züricher Zeitung 199 (29./30. August 1998) 69f. (= Auszug aus dem folgenden Artikel)

  • Ch. Riedweg, Mit Stoa und Platon gegen die Christen: Philosophische Argumentationsstrukturen in Julians Contra Galilaeos, in: Th. Fuhrer/M. Erler (Hgg.), Zur Rezeption der hellenistischen Philosophie in der Spätantike (Philosophie der Antike 9), Stuttgart 1999, 55-81.

  • Ch. Riedweg, With Stoicism and Platonism against the Christians: structures of philosophical argumentation in Julian’s Contra Galilaeos, Hermathena 166 (1999) 63-91. (= englische Fassung des vorherigen Artikels)

  • Ch. Riedweg, Zur handschriftlichen Überlieferung der Apologie Kyrills von Alexandrien Contra Iulianum, Museum Helveticum 57 (2000) 151-165. (PDF-Version zum Download)

  • Ch. Riedweg, Artikel "Iustinus Martyr II (pseudo-justin. Schriften)", Reallexikon für Antike und Christentum 19, Stuttgart 2000, 848-873.

  • Ch. Riedweg, in collaborazione con Christian Oesterheld, Scritto e controscritto: per una nuova edizione di Cirillo Alessandrino Contra Iulianum, in: C.Prato/V. Ugenti (Hgg.), Atti del Convegno Internazionale di Studi "Giuliano Imperatore. Le suoi amici, i suoi avversari" (Lecce, 10-12 Dicembre 1998), Rudiae (Ricerche sul mondo classico) 2000, 415-433.

  • Ch. Riedweg, Mythos mit geheimem Sinn oder reine Blasphemie? Julian über die mosaische Erzählung vom Sündenfall (Contra Galilaeos fr. 17,10–12 Masaracchia), in: A. Kolde/A. Lukinovich/A.-L. Rey (Hgg.), κορυφαίῳ ἀνδρί. Mélanges offerts à André Hurst (Recherches et rencontres 22), Genève 2005, 367–375.

  • Ch. Riedweg, Porphyrios über Christus und die Christen: De philosophia ex oraculis haurienda und Contra Christianos im Vergleich, in: L'apologétique chrétienne gréco-latine à l'époque prénicénienne. Entretiens de la Fondation Hardt 51, Vandœuvres-Genève 2005, 151–203.

  • Ch. Riedweg, Julians Exegese der Rede des Demiurgen an die versammelten Götter in Platons Timaios 41a-d: Anmerkungen zu Contra Galilaeos fr. 10 Mas., in: D. Auger / É. Wolff (Hgg.), Culture classique et christianisme. Mélanges offerts à Jean Bouffartigue (THEMAM 8), Paris 2008, 83-95.

  • Ch. Riedweg, Das Verbot, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen (Gen 2,17): Zeichen eines missgünstigen Gottes? Kaiser Julian und Kyrill von Alexandrien in einer virtuellen Debatte, in: K. Schmid / Ch. Riedweg (Hgg.), Beyond Eden: The Biblical Story of Paradise (Genesis 2-3) and Its Reception History (Forschungen zum Alten Testament 2. Reihe, 34), Tübingen 2008, 187-208.

  • Ch. Riedweg, Literatura órfica en ámbito judío, in: A. Bernabé / F. Casadesús (Hgg.), Orfeo y la tradición órfica. Un reencuentro (Akal Universitaria. Serie Religiones y mitos, 280), Madrid 2008, 379-392.

  • Ch. Riedweg, Teilt Kaiser Julian die kritische Sicht auf monströse orphische Mythologeme mit den Christen? Beobachtungen zu Adversus Galilaeos fr. 4 Masaracchia (= OF 59 F VII Bernabé = Kyrill von Alexandrien Contra Iulianum 2,11), in: M. Herrero de Jáuregui / A. I. Jiménez San Cristóbal / E. R. Luján Martínez / R. Martín Hernández / M. A. Santamaría Álvarez / S. Torallas Tovar (Hgg.), Tracing Orpheus. Studies of Orphic Fragments in honour of Alberto Bernabé, Berlin-Boston 2011, 77-83.

  • Ch. Riedweg, Alexander of Aphrodisias, De providentia: Greek fragments and Arabic versions, in: D. Obbink / R. Rutherford (Hgg.), Culture in pieces. A conference in honour of Peter Parsons, Oxford 2011, 277-301.

  • Ch. Riedweg, Exegese als Kampfmittel in der Auseinandersetzung zwischen Heiden und Christen. Zum “Sündenbock” von Leviticus 16 bei Julian und Kyrill von Alexandrien, Zeitschrift für antikes Christentum / Journal of Ancient Christianity (ZAC) 16 (2012), 439-476.

  • Ch. Riedweg, Aspects de la polémique philosophique contre les chrétiens dans les quatre premiers siècles (Conférences de l’année 2014-2015), Annuaire de l'École Pratique des Hautes Études (EPHE), Sciences religieuses 123 (2016) 151–158.

  • M. Vinzent, Artikel "Kyrill von Alexandrien", in: O. Schütze (Hg.), Metzler Lexikon antiker Autoren, Stuttgart/Weimar 1997, 397f.

  • M. Vinzent, Rezension von: M.-O. Boulnois, Le paradoxe trinitaire chez Cyrille d' Alexandrie (Paris 1994), Zeitschrift für Kirchengeschichte 109 (1998) 109-113.

  • M. Vinzent, Das "heidnische" Ägypten im 5. Jahrhundert, in: J. V. Oort/D. Wyrwa (Hgg.), Heiden und Christen im 5. Jahrhundert Studien der Partistischen Arbeitsgemeinschaft 5) Leuven 1998, 32-65.

  • M.Vinzent, "Oxbridge" in der ausgehenden Spätantike oder: Ein Vergleich der Schulen von Athen und Alexandrien, Zeitschrift für Antikes Christentum 4 (2000) 49-82.

  • M. Vinzent, Halbe Heiden - doppelte Christen. Die Festbriefe Kyrills von Alexandrien und die Datierung seines Werkes Contra Iulianum, in: A. Dörfler-Dierken/W. Kinzig/M. Vinzent (Hgg.), Christen und Nichtchristen in der Spätantike, Neuzeit und Gegenwart. Beginn und Ende des Konstantinischen Zeitalters. Internationales Kolloquium aus Anlaß des 65. Geburtstages von Professor Dr. Adolf Martin Ritter, Mandelbachtal-Cambridge 2000, 41-60.


Konzil von Ephesus

Die Akten des Konzils von Ephesus 431. Übersetzung, Einleitung, Kommentar und Register.

Die Akten des III. Ökumenischen Konzils von Ephesus, das im Jahre 431 abgehalten wurde, bilden die wichtigste Quellengrundlage für Untersuchungen zur ersten Phase der christologischen Streitigkeiten des 5. Jahrhunderts. Sie wurden von Eduard Schwartz in den Jahren 1923-29 in der heute maßgeblichen Ausgabe als erster Großband der Reihe Acta Conciliorum Oecumenicorum (ACO) ediert.

Diese Sammlung beinhaltet nicht nur Dokumente, die den Ablauf und die Verhandlungen des eigentlichen Konzils illustrieren, sondern stellt in seiner Textauswahl die gesamte Geschichte jenes Streites dar, der um die Frage entbrannte, ob es mit dem rechten Glauben vereinbar sei, Maria, die Mutter Jesu, als "Gottesgebärerin" zu bezeichnen: von seinen Anfängen im Jahre 428 an, über das zur Klärung der Frage einberufene Konzil hinweg bis zu der im Jahre 433 erzielten Einigung und den unmittelbaren Nachwirkungen der Auseinandersetzungen.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Ephesus
© –

Projektdetails

Wegen ihrer kaum zu überschätzenden Bedeutung für die Kirchen- und Theologiegeschichte sind die Akten des Konzils von Ephesus und die sie begleitenden Dokumente in Teilen natürlich immer wieder in moderne Sprachen übersetzt und kommentiert worden, allerdings bisher niemals vollständig. Darüber hinaus sind die Dokumente innerhalb der Sammlung, die insgesamt beinahe 1800 Seiten griechisch- und lateinischsprachiger Texte umfasst, nicht chronologisch angeordnet, sondern in verschiedene, überlieferungstechnisch bedingte Einzelsammlungen aufgeteilt, die ihrerseits ebenfalls nicht durchgängig nach chronologischen Gesichtspunkten gegliedert sind.

Ziel des hier vorgestellten Projektes ist es daher, die Dokumente der Schwartzschen Sammlung erstmalig vollständig in eine moderne Sprache zu übertragen, ausführlich einzuleiten und zu kommentieren und sie in einer Reihenfolge anzuordnen, die den Ablauf der Konzilsverhandlungen und der das Konzil umgebenden Ereignisse für den Rezipienten unmittelbar transparent macht. Der Kommentar soll dabei nicht nur theologische, sondern auch historische, geistesgeschichtliche und philologische Fragen behandeln. Die kommentierte Übersetzung der Akten soll schließlich in gedruckter und digitaler Form veröffentlicht werden.

Ansprechpartner für dieses Projekt, das seit Januar 2016 als Langfristvorhaben von der DFG gefördert wird, sind Dr. Thomas Brüggemann (Leiter der Arbeitsstelle), Dr. Sabine Lütkemeyer und Dr. Julia Beier.


Briefwechsel Althoff-Harnack

Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Edition des Briefwechsels zwischen dem Vortragenden Rat und späteren Ministerialdirektor im preußischen Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, Friedrich Althoff, und dem Kirchenhistoriker Adolf Harnack (1886-1908) mit Einleitung, Kommentierung und Registern in gedruckter und digitaler Form.

Althoff war als Leiter der ersten Unterrichtsabteilung zuständig für Hochschulen, Bibliotheken, Museen, die Denkmalpflege und das höhere Schulwesen in Preußen. Harnack gehörte zu den einflussreichsten Wissenschaftlern und Gelehrtenpolitikern des Wilhelminismus. Der Briefwechsel behandelt daher zentrale Themen der Wissenschafts-, Bildungs-, Universitäts-, Politik- und Mentalitätsgeschichte der Zeit. Es handelt sich somit um eine bedeutende Quelle, mit deren Hilfe sich historische Fragestellungen unterschiedlicher Fachrichtungen erhellen lassen.

Die Publikation der Korrespondenz ist deshalb für den wissenschaftsgeschichtlich interessierten Theologen ebenso einschlägig wie für den Neuhistoriker und den bildungs- und universitätsgeschichtlich orientierten Sozialwissenschaftler. Aber auch Juristen, Verwaltungshistoriker, Mentalitätsforscher und Althistoriker sowie die Genderforschung werden ihn auswerten.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Briefwechsel
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Projektdetails

Anhand des Briefwechsels, der sich über fast ein Vierteljahrhundert erstreckt, kann am Beispiel der Theologie die Expansion und Differenzierung des deutschen Hochschul- und Bildungswesens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgezeigt werden. Im Einzelnen betrifft dies 

  • erstens die zunehmende Professionalisierung und Modernisierung der Hochschulverwaltung in Form eines wachsenden Einflusses der preußischen Bürokratie auf die Universitäten,
  • zweitens – und damit zusammenhängend – die staatliche Kontrolle des Berufungssystems unter Absehung von der universitären Autonomie,
  • drittens den planvollen Ausbau von Einrichtungen für die nationale und internationale Wissenschaftskooperation
  • viertens die gezielte Förderung einzelner Disziplinen an den Universitäten,
  • fünftens die Mobilisierung von Privatmitteln („Drittmitteln“) zur Finanzierung universitärer und außeruniversitärer Forschung
  • sowie schließlich sechstens „das kunstvoll ausgebaute Geflecht offizieller und offiziöser persönlicher Beziehungen, mittels derer Althoff seinen ‚Wissenschaftsstaat‘ aufbaute, durchorganisierte und verwaltete“ (Brocke, Bernhard vom: Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Preußen und im Deutschen Kaiserreich 1882-1907. Das „System Althoff“, in: Baumgart, Peter (Hg.), Bildungspolitik in Preußen zur Zeit des Kaiserreichs (Preußen in der Geschichte 1), Stuttgart 1980, S. 9-118; hier: S. 69).

Professor Wolfram Kinzig leitet das Projekt in Bonn in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Das Vorhaben, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert, bearbeitet Dr. Claudia Kampmann. Die Edition wird in der Reihe „Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20 Jahrhunderts“ bei Duncker&Humblot erscheinen, die die Historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften herausgibt. Die Historische Kommission unterstützt das Projekt daher personell bei der digitalen Edition und in der Verwaltung. 

Kontakt: Prof. Dr. Wolfram Kinzig


Mitarbeit im Exzellenzcluster

The project "Dependency in the Late-antique and Early Medieval Western Church" seeks to focus on both structures of dependency within the late antique and early medieval western Church (4th-8th centuries) and on similar structures linking the Church of this period with its surrounding societies.

While overall hierarchies within the Church (e.g. Church offices) have largely been researched, these internal and external structures and levels of dependency have not gained much attention yet.

The focus of research will thus be, on the one hand, on dependencies and inter-agencies between individual holders of office on the different tiers of Church hierarchy, and, on the other hand, on the external structures of dependency, i.e. in the interaction of Church clergy and members of society (both Christian laity and non-Christians).

It is suggested that these dependency relations have contributed towards the growth of the Church’s social and political influence and economic power within late antique and early medieval societies.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Dependency
© Bonn Center for Dependeny and Slavery Studies

Projektdetails

While the traditional view on these power structures is based mainly on normative texts (such as canon or secular law, synodal decisions, church orders, or statements of doctrine) which represent idealized views of order within Church and society, the project aims at gaining insight into the praxeological dimensions of the said dependency structures. Including additional evidence (such as letters, sermons, liturgies, the lives of saints and bishops, charters, inscriptions, archeological findings, pagan and ecclesiastical histories, etc.) will allow for a closer approximation to social reality.

The project will focus on the relationship between agents and dependants, studying a) the Church’s exercise of power through the tiers of its hierarchy (top-down), and b) its repercussions (bottom-up). The research project contains the following subfields: (1) agency and dependency among the clergy, (2) doctrinal norms and their implementation, (3) ethical norms and their implementation, (4) Church as social space, (5) Church jurisdiction, and secular governance, (6) the Church as economical agent.

Professor Dr Wolfram Kinzig, Dr Julia Winnebeck, and two PhD students will each carry out individual research projects contributing to a greater understanding of structures of dependency in the late antique and early medieval Western Church.

All of these projects are part of the Bonn Cluster of Excellence Beyond Slavery and Freedom: Asymmetric Dependencies in pre-modern societies4.


Nachlass Wolfgang Fritz Volbachs

Der Nachlass von Wolfgang Fritz Volbach befindet sich in Eigentum von Prof. Dr. Wolfram Kinzig und wird am Lehrstuhl verwahrt. Das Findbuch steht als PDF zum Download bereit.

Projekt Alte Kirchengeschichte_Volbach
© Universität Bonn / Evangelisch-Theologisches Seminar

Qualifikationsprojekte

Lernen Sie die Habilitations- und Dissertationsprojekte kennen, an denen am Schwerpunkt für Alte Kirchengeschichte der Abteilung für Kirchengeschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät derzeit gearbeitet wird. Auch kürzlich abgeschlossene Projekte finden Sie in der folgenden Übersicht.

Qualifikationsprojekte
© Volker Lannert / Universität Bonn

Qualifikationsprojekte des Schwerpunkts für Alte Kirchengeschichte

Das Ziel meiner Dissertation mit dem Arbeitstitel „Das Symbolum Quicumque – Ursprung, Sitz im Leben und Rezeption“ ist eine theologische und historische Erforschung der Entstehung und Rezeption des Symbolum Quicumque, das zu den drei altkirchlichen Glaubensbekenntnissen zählt, die in der lateinischen Christenheit und den protestantischen Kirchen breit rezipiert wurden.

Zu diesem Zweck gliedert sich die Arbeit in sechs große Abschnitte, die die Forschungsgeschichte, die Analyse des Textbefundes, den Entstehungskontext, den Sitz im Leben und die Wirkungsgeschichte bis zur Reformation sowie ein Fazit umfassen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die traditions-, überlieferungs- und theologiegeschichtliche Textanalyse sowie die Wirkungsgeschichte des Symbolum Quicumque.

Ein Hauptziel meiner Arbeit ist die genauere zeitliche und lokale Verortung auf der iberischen Halbinsel oder deren Umfeld zwischen 589 und 633. Hierzu sollen die Akten der Synoden dieses Zeitraums und die im Umfeld dieser Synoden entstandenen Schriften untersucht werden und die jeweils daran beteiligten Akteure beleuchtet werden. Weiterhin soll bei der Bestimmung des Entstehungskontextes der mögliche Einfluss der Präsenz der Byzantiner im Süden der iberischen Halbinsel bedacht werden. Bezüglich des Sitzes im Leben wird zum einen die Klerikerausbildung näher betrachtet, wobei insbesondere das Verfahren gegenüber den konvertierten, ehemals homöischen Klerikern in den Blick genommen werden soll. Zum anderen soll gezeigt werden, inwiefern die anderen beiden traditionellen Bekenntnisse, das Nizäno-Konstantinopolitanum (C) und das Apostolikum, für die aktuellen Probleme in der orthodoxen Lehre nicht ausreichten und so die Formulierung des Symbolum Quicumque notwendig machten. Im Abschnitt zur Wirkungsgeschichte bis zur Reformationszeit soll schließlich gezeigt werden, dass die Formulierungen des Symbolum Quicumque formgebend für weitere trinitätstheologische Formulierungen waren. Außerdem soll überprüft werden, zu welchen Zwecken und in welchem Umfang das Symbolum Quicumque rezipiert wurde.

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