DFG-FOR 2686 Resilienz in Religion und Spiritualität

Über das Projekt: Zielsetzungen und Ergebnisse

Das Forschungsprojekt "Resilienz in Religion und Spiritualität. Aushalten und Gestalten von Ohnmacht, Angst und Sorge" ist eine Kooperation aus Theologie, Philosophie, theologischer Ethik/Moralpsychologie, Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie, Palliativmedizin und Spiritual Care. Der Gewinn des Projektes liegt in dem innovativen Versuch, das reichhaltige Potential der geisteswissenschaftlichen Disziplinen an der Schnittstelle zur klinischen Psychologie, Psychotherapie und Palliativmedizin mit Religion und Spiritualität im Bereich der Resilienenz-Forschung in Verbindung zu bringen.

Dazu untersucht die Forschergruppe Resilienz im Verhältnis zu dem, was im aktuellen Gesundheitsdiskurs als "religiöse und spirituelle Dimension" menschlichen Lebens beschrieben wird. Methodisch handelt es sich um eine hermeneutisch orientierte Kombination von theoretischer Grundlagenforschung und empirischen Untersuchungsmethoden mit dem gemeinsamen Ziel anwendungsorientierter Forschung.

Ziele

Das übergeordnete Ziel ist die Erarbeitung eines interdisziplinär verantworteten und anwendbaren Modells von Resilienz. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den dynamischen Prozessen, die durch einen Krisenauslöser in Gang gesetzt werden. Zur Erarbeitung des Modells untersuchen die einzelnen Teilprojekte mit ihren disziplinspezifischen Methoden sog. "Resilienznarrative". Diese "Resilienznarrative" können traditionell geprägte Sprachmuster, Metaphern, Symbole, Sprachbilder etc. sein, die sich in den untersuchten Materialbeständen in unterschiedlichen Variationen und Anwendungsgebieten wiederfinden. Dabei zeigt sich, dass "Resilienznarrative" häufig aus Krisennarrativen und religiös oder spirituell besetzten Hoffnungsdimensionen bestehen.

Es zeigt sich zugleich, dass statische und/oder linear beschriebene Resilienzmodelle die multiperspektivische und facettenreiche Dynamik von Krisenverläufen nicht hinreichend abbilden. Ziel der Forschungsgruppe ist es daher, die vielfältigen Befunde ausgehend von der Suche nach "Resilienznarrativen" zu bündeln und strukturell zu kondensieren.

Resilienz_Ziele
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Resilienz_Forschung
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Interdisziplinäre Resilienz-Forschung

Die Forschungsgruppe lebt vom interdisziplinären Gespräch, das alle Arbeitsgespräche, Veranstaltungen und viele Publikationen prägt. Es gilt dabei, die disziplinären Grenzen zu reflektieren und sich auf gemeinsame Formen des Wissens- und Erkenntnisaustauschs zu einigen.

Eine Herausforderung ist dabei selbstverständlich, wie sich die unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen auf Grundlage der verschiedenen Quellen und Materialbeständen, die sich von Klagepsalmen der jüdisch-christlichen Tradition (TP 1), Narrative und Narrationen von Kreuz und Auferstehung in der christlichen Tradition bei Luther, Taizé und Tillich (TP 2), Entwürfe zu Empathie und interpersonale Resonanz (TP 3), Theorien und Trainings zu Achtsamkeit in anthropologischer Perspektive (TP 4) über psychologische Definitionen und Modellbildung zu Resilienz anhand von Interviews (TP 5), Diskursanalysen zu Konzepten von Resilienz und Kohärenz in der Palliativmedizin (TP 6), hin zu empirischen Untersuchungen von der Beziehungen von Resilienz und Spiritualität in Fragebogenstudien und Interviews (TP 7) sowie Rollen- und Beziehungsverständnisse in Interaktionen beruflicher und ehrenamtlicher Caretaker (TP 8) sinnvoll und methodisch angemessen miteinander verknüpfen lassen.

Ergebnisse

Sofern wir Ihr Interesse an einem vertieften Einblick in unsere Arbeit geweckt haben, finden Sie unsere Forschungsergebnisse unten im Bereich "Publikationen" verzeichnet. Auf dem Laufenden über aktuelle Diskussionen und den work in progress halten wir Sie gerne in unserem Blog "Resilienz-Updates" sowie auf Facebook und Twitter.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Frommann

Teilprojekte

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung des Zusammenspiels der verschiedenen Teilprojekte sowie weiterführende Informationen zu den einzelnen Teilprojekten.

Publikationen

Erhalten Sie einen Überblick über unsere Publikationen. Fachspezifische Literatur, interdisziplinäre Publikationen – alles auf einen Blick.

Sammelbände

  • Breyer, T. / Sautermeister J. (Hg.), Resilienz im Horizont menschlichen Handelns. Begrifflich-konzeptionelle Sondierungen und wissenschaftstheoretische Vergewisserungen (Religion und Gesundheit 4), Stuttgart 2022.
  • Richter, C. (Hg.): An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen, (Religion und Gesundheit 3), Stuttgart 2021 .
  • Gärtner, J. / Schmitz, B. (Hg.): Resilienznarrative im Alten Testament. Tagungsband der internationalen Fachtagung vom 30.01.2020-01.02.2020 in Rostock, FAT I (erscheint 2022).

Aufsätze

  • Bialobrzeski, A. / Hauschildt, E. (2021): Zum Spiritualitätsfaktor in resilienzförderlichen Gesprächen von Seelsorge, Psychotherapie und Medizin. Bericht über ein laufendes Forschungsprojekt, in: Pastoraltheologie 110/3, 101–119.
  • Bialobrzeski, A. / Hauschildt, E. (2021): Spiritual Care durch Seelsorge – zwischen religiösem Heilungsauftrag und Beitrag zur psychosozialen Gesundheit. Zur neuen Monographie von Simon Peng-Keller für Klinikseelsorger*innen im interprofessionellen Team, in: Pastoraltheologie 110/7 , 249–265.
  • Breyer, T. / Janhsen, A. (2021). Empathie als Desiderat in der Gesundheitsversorgung – Normativer Anspruch oder professionelle Kompetenz? In: C. Richter (Hg.), An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen (RuG 3). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Breyer, T. (i.E.). Resilience – its connections to vulnerability and crisis from analytic and phenomenological perspectives. International Journal of Theology and Philosophy.
  • Breyer, T. (2020). Eifer – Formen und Figuren eines ambivalenten Phänomens. Journal of Ethics in Antiquity and Christianity 2. S. 72-77. ISSN 2627-6062
  • Janhsen, A. (2021). Gerotranszendenz oder Gerotranzendance – Imperative für eine resiliente Persönlichkeit im höheren Lebensalter? Spiritual Care 10/2 (2021), 135-144.
  • Janhsen, A. (i.E.). Spiritualität im sehr hohen Alter – mehr als ein Bewältigungsmechanismus? In: Woopen, C. et al. (Hg.), Immer länger, immer besser leben? Normenwandel in der alternden Gesellschaft. Heidelberg: Springer.
  • Breyer, T. (2020). Der Zusammenhang von Empathie, Sympathie und Mitleid. In: T. Breyer, M. L. Herzfeld-Schild, E. Miteva & J. F. M. Schick (Hg.), Melancholie und Empathie. Freiburg: Alber.
  • Breyer, T. (2020). Parameter und Reichweite der Empathie: Theoretische Grundlagen und ethische Diskussionen. In: K.-P. Konerding, K. Jacob & W.-A. Liebert (Hg.), Sprache und Empathie: Linguistische und interdisziplinäre Zugänge. Berlin/Boston: de Gruyter.
  • Breyer, T. / Brudzinska, J. (i.E.). Resilienz und ihre Zusammenhänge mit Vulnerabilität und Krise aus analytischer und phänomenologischer Perspektive. In: M. M. Fischer, S. Lautenbacher, T. Wabel & J. Wieder (Hg.), Schmerz und Resilienz. Cham: Springer.
  • Gärtner, J. (2019): „Eine Frage der Gerechtigkeit? Identität durch Transformation am Beispiel der Gnadenformel in den späten Psalmen“, in: R. Ebach / M. Leuenberger, Tradition(en) im Alten Israels, FAT 127, Tübingen, 233-252.
  • Gärtner, J. (2021): „‚Und mein Schmerz steht mir immer vor Augen’ (Ps 38,18) – Schmerz als Ausdrucksform der Klage“, in: M. Bauks / S. Olyan (Hg.), Pain and Its Representation in Biblical, Post-Biblical, and Other Texts of the Ancient Eastern Mediterranean, FAT II, Tübingen.
  • Gärtner, J. (2021): “Klagen, beten, das Leben beweinen - Die Bedeutung der alttestamentlichen Forschung für das interdisziplinäre Gespräch im 21. Jahrhundert“, in: C. Richter (Hg.), An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen, RuG 3, Stuttgart.
  • Gärtner, J. (i.E.): „The Reflection of Crisis – Resilience as an Aspect of Old Testament Anthropology exemplified by Ps 116”, "Vulnerability and Resiliene in the Prophetic Books and the Psalms”, in U. Schmidt et al. (Hg.), Vulnerability and Resilience in the Prophetic Books and the Psalms (bei den Herausgeberinnen).
  • Gärtner, J. (2020): „Vulnerabilität und Resilienz – Psalm 38 als Beispiel einer Verhältnisbestimmung”, in: H. Keul (Hg.), Theologische Vulnerabilitätsforschung. Gesellschaftsrelevant und interdisziplinär, Stuttgart.
  • Gärtner, J. (i.E.): Der (post-)moderne Begriff der Resilienz und die jüdisch-christliche Tradition. Eine Einführung in die Resilienznarrative im Alten Testament (zusammen mit Cornelia Richter), in: Resilienznarrative im Alten Testament. Tagungsband der internationalen Fachtagung vom 30.01.2020-01.02.2020 in Rostock, J. Gärtner / B. Schmitz (Hg.), FAT I (erscheint im Frühjahr 2022).
  • Gärtner, J. (i.E.): Tagungsskizze: Bd. Spiritual Care.
  • Gärtner, J.: Resilienz, in B. B. Janowski / J. Dietrich / U. Neumann-Gorsolke / A. Grund-Wittenberg (Hg.), Handbuch Alttestamentliche Anthropologie (HAA), erscheint bei Mohr Siebeck (im Druck).
  • Gärtner, J.: Dankbarkeit, in B. Janowski / J. Dietrich / U. Neumann-Gorsolke / A. Grund-Wittenberg (Hg.), Handbuch Alttestamentliche Anthropologie (HAA), Tübingen: Mohr Siebeck (im Druck).
  • Geiser, F. / Hiebel, N. / Rabe, L.-M. / Maus, K. (2021): "Gibt es die „resiliente Persönlichkeit“?" Spiritual Care, 10 (2): 117-127. https://doi.org/10.1515/spircare-2020-0125
  • Hauschildt, E. (2021): Welche Hilfe in der Krise können und wollen „Caretaker“ geben, wenn Spiritualität“ gesucht wird? – Zwischen fachlich-beruflichen Rollen und individueller „Menschlichkeit“, in: C. Richter (Hg.): An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen (RuG 3), 145–161.
  • Hauschildt, E. (2021): Religiöse bzw. nicht-religiöse Spiritualität und die Kommunikation des Evangeliums – praktisch-theologische und hermeneutische Erwägungen, in: C. Landmesser / D. Schlenke (Hg.): Nachdenken über Gott. Theologie im Spiel der Disziplinen, Leipzig.
  • Hauschildt, E. (2021): Leistungsfähigkeit und Grenzen des Spiritualitätsbegriffs im Gesundheitssektor. Der Text des WHO-Generalsekretärs Halfdan T. Mahler von 1983 und seine Kontexte; erscheint demnächst in: A. Munzinger/ B. Harbeck-Pingel (Hg.), Christentum im Werden. Theologische Theoriebildungen (Marburger Theologische Studien), Leipzig.
  • Hiebel, N. / Rabe, L.-M. / Maus, K. / Peusquens, F. / Radbruch, L. / Geiser, F. (2021): Resilience in Adult Health Science Revisited – A Narrative Review Synthesis of Process-Oriented Approaches. Frontiers in Psychology, 12. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.659395
  • Klein, C. / Bethe, S. (2021): Messbare Ausschnitte des Unermesslichen? Wie Spiritualität und spirituelles Wohlbefinden in der sozial- und gesundheitswissenschaft­lichen Forschung gemessen werden können. In C. Richter (Hrsg.), An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen, 117-143. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Maus, K. / Peusquens, F. / Rabe, L.-M. / Radbruch, L. (2021): Resilienz, Kohärenz, Lebenssinn sowie andere Konzepte und Begriffe in der Palliativversorgung - eine Standortbestimmung. Spiritual Care, 10 (2): 145-155. https://doi.org/10.1515/spircare-2020-0121
  • Peusquens, F. / Maus, K. / Radbruch, L. (2021): Die Pfeile des wütenden Geschicks ertragen – Umgang mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, in: C. Richter  (Hrsg.) An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Opalka, K. (2021): Was man erzählen kann, wenn man an seine Grenzen kommt. Zur Bedeutung der Narrativität im Resilienzdiskurs, in: C. Richter (Hrsg.), An den Grenzen des Meßbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen, (RuG 3), 97-115
  • Opalka, K. (2021): “On healing”: Paul Tillich’s contribution to current research on resilience, in: JRAT Sonderheft “Religion and Disease”.
  • Richter, C. / Geiser, F. (2021): „Hilft der Glaube oder hilft er nicht?“ Von den Herausforderungen, Religion und Spiritualität im interdisziplinären Gespräch über Resilienz zu erforschen, in: C. Richter (Hg.): An den Grenzen des Messbaren (Religion und Gesundheit 3), Kohlhammer: Stuttgart 2021, 9–36.
  • Richter, C. / Peng-Keller, S. (Hgg.) (2021): Resilienz im Kontext von Spiritual Care. Themenheft der Zeitschrift Spiritual Care (Band 10, Heft 2), de Gruyter: Berlin.
  • Richter, C. / Alles, T. (2021): „… und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Bonhoeffer als „role-model“ für Resilienz?, in: Spiritual Care 10/2, 156–164.
  • Richter, C. (2021): Integration of Negativity, Powerlessness and the Role of the Mediopassive, erscheint in: Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society 7/2.
  • Sautermeister, J. (2021): Sinnverheißende Gegenwart?! Achtsamkeit zwischen Therapie und spiritueller Lebensform, in: C. Richter (Hg.), An den Grenzen des Messbaren. Die Kraft von Religion und Spiritualität in Lebenskrisen (RuG 3), 59-77
  • Sautermeister, J. (2021): Mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit leben können. Zum Wechselverhältnis von Ambiguitätstoleranz, Resilienz und Spiritualität, in: Spiritual Care 10 [https://doi.org/10.1515/spircare-2021-0001]
  • Streib, H. / Klein, C. / Keller, B. / Hood, R. W. (2021): Assessing Spirituality as Individualized Experience-Oriented Religion. The Mysticism Scale and Its Short Form. In A. L. Ai / K. A. Harris / P. Wink (Hg.), Assessing Spirituality and Religion in a Diver­sified World: Beyond the Mainstream Perspective, 467-491, New York: Springer.
  • Zwingmann, C. / Klein, C. (2020): Religion and Health from the View of Psychology of Religion: Empirical Results – Possible Pathways – Cultural Context. In B. Jakob & B. Weyel (Eds.) Spirituality, Mental Health, and Social Support. A Community Approach, 38-55, Berlin: de Gruyter

Rezensionen

  • Mirjam Mezger: Religion, Spiritualität, Medizin. Alternative Religiosität und Palliative Care in der Schweiz, Bielefeld: transcript 2018. Zeitschrift für medizinische Ethik (i.E.); Anna Janhsen.

Das ist uns wichtig

Erfahren Sie, wie bei uns die Nachwuchsförderung aussieht, welche Rolle das Thema Gleichstellung bei uns spielt und welche Bedeutung Kooperationen für unsere Arbeit als interdisziplinäre Projektgruppe haben.

Nachwuchsförderung

Nachwuchsförderung spielt in unserem Projekt eine große Rolle. Wie sie im Detail aussieht erfahren Sie an dieser Stelle in Kürze.

Gleichstellung

Gleichstellungsmaßnahmen sind Teil unserer Projektarbeit und zielen auf die Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft.

Weitere Informationen zum Thema Chancengleichheit in der Wissenschaft bei der DFG finden Sie auf der Website der DFG.

Die Position der Sprecherin der FOR ist mit Prof. Dr. Cornelia Richter weiblich besetzt. Auf der Ebene der Projektleitung können wir drei Professorinnen gegenüber sechs Professoren aufweisen. Auf der Ebene der Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen sind derzeit acht von zwölf Stellen mit weiblichen Mitarbeiterinnen besetzt, von denen sich drei bereits in der PostDoc-Phase befinden. Wir sind mit unseren Maßnahmen und Veranstaltungen um eine Sensibilisierung für die Genderthematik in der Wissenschaft bemüht und möchten den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs ermutigen, auch nach der Promotionsphase in der Wissenschaft zu bleiben.

Das Modul Chancengleichheit der DFG finanziert unsere Bemühungen pauschal. Wir setzen diese Mittel ein, um unseren Mitarbeiterinnen der Teilprojekte verschiedene Fördermaßnahmen zu ermöglichen. Dazu zählen neben den gemeinsamen Workshops mit allen Teilprojektleiter*innen und Mitarbeiter*innen zu verschiedenen Themen von Wissenschaft und Gender auch Einzelcoachings. Diese Einzelcoachings werden in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Uni Bonn geplant und sind auf die individuellen Bedürfnisse und Anfragen der Mitarbeiterinnen zugeschnitten. In einer ersten Phase werden Coachings zu Themen der Karriereplanung, (Selbst-)Präsentation, Organisation und Strukturierung der Promotionsphase sowie Konfliktmanagement angeboten. Für Mitarbeiter*innen mit Kindern stehen darüber hinaus Mittel zur Notfallkinderbetreuung und zur Kinderbetreuung während unserer Veranstaltungen, die außerhalb der Kernarbeitszeit stattfinden, zur Verfügung.

Der erste Gleichstellungsworkshop wurde zusammen mit Prof. Aileen Fyfe der University of St. Andrews (UK) durchgeführt. Prof Fyfe hat uns ihre Arbeit zur Geschichte von Frauen in der Forschung anhand der Royal Society präsentiert. Ausgehend von diesem Aufschlag wurde intensiv über die strukturelle und gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft sowie die Vereinbarkeit von Familien- und Karriereplanungen diskutiert.

Der zweite Gleichstellungs-Workshop fand am 29.01.2021, trotz der durch den Lockdown eingeschränkten Möglichkeiten, statt. Für diese als Online-Workshop realisierte Veranstaltung konnten wir Frau Prof. Dr. Susanne Völker und Karolin Kalmbach der Universität zu Köln gewinnen, die zur Thematik "Gender Studies und Gleichstellung in der Wissenschaftscommunity" vortrugen. Der Blog-Post und Worshop-Bericht können hier aufgerufen werden: Link zum Blog-Beitrag.

Kooperationen

Auch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen ist für unser Projekt von großer Bedeutung. Details folgen in Kürze.


Eindrücke vom Projekt

In einem ersten Videobeitrag sprechen die Nachwuchswissenschaftler*innen der DFG-FOR 2686 einen kurzen Einblick in ihre interdisziplinäre Forschung. Dabei sprechen sie darüber, vor welche Herausforderungen einen der interdisziplinäre Zugang stellt, aber auch darüber, wie groß der Erkenntnisgewinn sein kann, wenn man sich darauf einlässt.

Resilienz in Religion und Spiritualität: Junge Forscher*innen interdisziplinär
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Kontakt

Avatar Richter

Prof.'in Dr. Cornelia Richter

Sprecherin

+49 228 73-4171

Avatar Armbruster

Ann-Kathrin Armbruster

Koordination

+49 228 73-6731

Lesen Sie auch

Teilprojekte

Erhalten Sie eine Übersicht der Teilprojekte des Projekts.

Veranstaltungen

Vergangene und kommende Veranstaltungen des Projekts.

Resilienz-Updates

Blog der Projektgruppe mit regelmäßigen Updates zur Forschung.

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