The role of transcultural semantics and symbols for resilience during the Corona pandemic – a hermeneutic approach to historical and intercultural expressions of severe crisis (2021-2023)
Community und gesellschaftliche Resilienz: Welchen Einfluss hat "digitale religöse Kommunikation" auf Resilienz?
Gefördert von der VolkswagenStiftung
Die COVID-19-Pandemie beeinflusst die globale Gesellschaft zur Zeit der Abfssung, im herbst 2022, schon seit mehr als 2 Jahren. Angesichts des extremen Stress, den Individuen, Gruppen und soziale Systeme in dieser ganzen Zeit erfahren haben, überrascht es nicht, dass das Konzept von "Resilienz" - verbunden mit "hope for crisis resistance, stability, inner strength and a calm well-being" (Richter and Blank 2016) - in sozialen und akademischen Settings nun von großem Interesse ist.
Allgemein kann die Forschung in naturwissenschaftliche bzw. mechanisch-ökologische Ansätze und kultur- bzw. sozialwissenschaftlcihe Ansätze aufgeteilt werden. Obwohl sich diese Ansätze in ihren jeweiligen Methoden und Kontexten unterscheiden, hat die Forschung in beiden Fällen die Unersetzlichkeit lokaler Handlungsträger und Ressourcen bewiesen; in sozialen Umfeldern, besonders in "community", tritt dies in den Vordergrund.
Perspektiven
Um die Rolle religiöser Gemeinschaften, die in Krisensituationen Resilienz fördern, besser zu verstehen, werden zwei verschiedenen Perspektiven betrachtet:
Zum einen beurteilt und verfolgt das projekt die "community resilience" religiöser Gruppen in Krisenzeiten, wobei Fragen wie "Was befähigt eine Gruppe, in einer Krise zu bestehen?", "Wie können erfolgreiche Wiederherstellungsstrategien implementiert werden?" und "Welche Rolle spielt religiöse Identität bezüglich ihrer community resilience and Agency in der Krise?" beantwortet werden.
Zum anderen erlaubt die Analyse von community resilience die Messung des Einfluss dieser resilienten religiösen Gruppen auf einer gesellschaftlichen Ebene, der sogenannten "gesellschaftlichen Resilienz". Beginnend mit christlichen Gruppen, die rund 32% der Weltbevölkerung ausmachen, kann von einem immensen potenziellen Einfluss auf gesellschaftliche Resilienz und damit auch der Fähigkeit transkultureller Gesellschaften, den Impact von Krisen zu reduzieren sowie sich während und nach der Krise anzupassen und daran zu wachsen, ausgegangen werden.
Zuletzt können die Ergebnisse zu community resilience auf der Meso-Ebene von religiösen Gruppen genutzt werden, um ihre Vulnerabilität in kommenden Krisen zu reduzieren und ihre Reichweite und Agency vornehmlich für gesellschaftliche Blüte einzusetzen. Zusätzlich können die Ergebnisse auf der Makro-Ebene gesellschaftlicher Resilienz wertvolle Beiträge zur Politikgestaltung liefern, um das Adaptionspotenzial von Gesellschaft zu erhöhen, indem die großen globalen Herausforderungen underer Zeit adressiert werden.
Cornelia Richter
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